Ein freundlich lächelnder Geschäftsmann im eleganten Sakko lehnt sich an ein Metallgeländer in einem modern gestalteten Bürogebäude mit Glas- und Stahlelementen.
Jan Oelze ist geschäftsführender Gesellschafter der pro m² GmbH. (Quelle: Andreas Endermann)

2026-10-19T06:54:18.075Z Frankfurts Büromarkt wird selektiver

Unternehmen mieten bewusster und erwarten mehr Qualität. Jan Oelze erläutert, was das für Frankfurts Bürobestand bedeutet.

Der Frankfurter Büromarkt zeigt derzeit ein auf den ersten Blick widersprüchliches Bild: Die Leerstandsquote liegt laut CBRE zum Ende des dritten Quartals 2026 bei 11,4 Prozent. Gleichzeitig steigen die Mieten für hochwertige Flächen in guten Lagen weiter. BNP Paribas Real Estate weist für das dritte Quartal eine Spitzenmiete von 57 Euro pro Quadratmeter und Monat aus.

Der vermeintliche Widerspruch zeigt vor allem eines: Der Markt differenziert sich stärker aus. Unternehmen suchen nicht mehr einfach verfügbare Bürofläche. Entscheidend sind Standorte und Arbeitsumgebungen, die zur Organisation, zu den Arbeitsprozessen und zur Unternehmenskultur passen. Für den Bestand stellt sich damit zunehmend die Frage, ob er diese Anforderungen noch erfüllen kann...

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zuletzt editiert am 19. Oktober 2026
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