Aamundo und Universal-Investment haben das Quartier erworben.
Auf dem ehemaligen Avaya-Areal an der Kleyerstraße im Frankfurter Gallusviertel wird Wohnentwickler Instone Real Estate eines der größten neuen Stadtquartiere, das so genannte Kleyerquartier mit mehr als 1.200 neuen Wohnungen, darunter rund 400 öffentlich geförderte Einheiten, errichten. Das Projekt wurde bereits vor Baustart von der Aamundo Immobilien Gruppe und Universal-Investment für den Immobilienspezialfonds der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) erworben. Der Ankauf erfolgte als Forward Funding, Verkäufer ist Wohnentwickler Instone Real Estate, der das Areal realisieren wird.
Auf dem 51.000 Quadratmeter großen Areal sollen mehr als 1.200 Wohneinheiten, ein Vollsortimenter und drei Kindertagesstätten entstehen. Die projektierte Wohnfläche beträgt rund 93.000 Quadratmeter. Etwa 30 Prozent der Einheiten sind als öffentlich geförderter Wohnungsbau geplant.
Die Quartiersentwicklung besteht aus insgesamt vier Wohnblöcken mit Innenhöfen sowie zwei weiteren Gebäuderiegeln. Das bestehende Bürogebäude wird abgerissen. Neben der laufenden Betreuung der Quartiersentwicklung über die Bauzeit hinweg, übernimmt aamundo ebenso das Asset Management nach Fertigstellung. Baubeginn erfolgt voraussichtlich im Jahr 2020, geplanter Fertigstellungstermin ist im Jahr 2024. Insgesamt sollen mehr als 3.000 Menschen in den kommenden fünf Jahren in das Quartier einziehen.
Das ehemalige Industriegelände an der Kleyerstraße 94 war Sitz des US-amerikanischen Kommunikationsunternehmens Avaya, das den Standort bereits im Jahr 2013 verließ. Das Grundstück liegt am süd-westlichen Rand des Frankfurter Gallusviertels.