arena-am-kaiserlei
So soll die Arena am Kaiserlei aussehen. (Bild: Turkali Architekten)

Projekte

16. February 2021 | Teilen auf:

Frankfurt: Startschuss für Arena am Kaiserlei

Die Arena am Kaiserlei Projektentwicklungsgesellschaft hat ihre konkreten Pläne für die neue Stadtarena in Frankfurt vorgestellt. Bis 2025 soll das Bauvorhaben realisiert werden.

Die von Dr. Gunnar Wöbke (Geschäftsführer Arena am Kaiserlei und Skyliners) und Professor Zvonko Turkali (Turkali Architekten) vorgestellte Arena am Kaiserlei ist als "grüne Stadtarena" geplant und aufgrund der zentralen Lage gut erreichbar, was Sport- und Musikfans zu vielfältigen Anreisemöglichkeiten ohne PKW einladen soll.

Die Eröffnung der Arena mit rund 13.000 Sitzplätzen ist für 2025 geplant. Grundlage für ein solches Projekt mit einem Volumen von geschätzt 150 Millionen Euro sind die politischen, baurechtlichen und wirtschaftlichen Parameter, die es jetzt abzuprüfen gilt. Da die öffentliche Ausschreibung im vergangenen Jahr gescheitert ist, haben eine Gruppe von fünf regionalen Unternehmern unter Federführung der Fraport Skyliners ein Angebot erarbeitet, wie die Arena am Kaiserlei durch „Frankfurter für Frankfurt“ doch noch realisiert werden kann. Dieses Angebot liegt seit September 2020 bei der Stadt Frankfurt auf dem Tisch mit dem Ziel des Baues einer Sport- und Kulturarena für Frankfurt, Offenbach und die gesamte Metropolregion bis 2025.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und stehen in den Startlöchern. Was jetzt noch fehlt ist die Anhandgabe des Grundstücks und damit die Bestätigung der Stadt, am südlichen Mainufer wie geplant eine Sport-und Kulturarena in das Stadtbild integrieren zu wollen. Die Politik muss jetzt entscheiden, dass sie die seit vielen Jahren im Koalitionsvertrag gemachten Zusagen einhält und das Grundstück am Kaiserlei für den Bau einer Multifunktionsarena zur Verfügung stellt, damit sich Frankfurt weiterentwickelt“, erklärt Wöbke die Situation.

Bei den „Starting Five“ der ArenaI handelt es sich um regionale Unternehmer, die die Fraport Skyliners bei der Umsetzung dieses für die Region attraktiven Projekts unterstützen. Der Begriff lehnt an die Anfangsformation eines Basketballspiels an. Diese Allianz unter der Führung Wöbkes besteht mit Ulrich Brass (Brass Gruppe), Thomas Kunz (Schmoll Maschinen), Hans Nolte (Hahn Air) und Claus Wisser (Wisag) aus verdienten Persönlichkeiten der Frankfurter Stadtgesellschaft und der Metropolregion.

„Von diesem Projekt werden die Bürger Frankfurts, Offenbachs und der gesamten Metropolregion Frankfurt Rhein Main mit einer in das Stadtbild integrierten Arena nachhaltig profitieren. Als langjähriger Mitgesellschafter der Fraport Skyliners möchte ich neben attraktiven Kulturveranstaltungen natürlich gern Spitzensport in Frankfurt erleben – im Basketball sowie in anderen interessanten Sportarten. Der Gedanke, eine Europa- oder Weltmeisterschaft in unserer grünen Stadtarena direkt am Mainufer veranstalten zu können, wo man vor und nach den Spielen am Main schlendern und etwas essen und trinken kann, erinnert einen sofort an die Bilder des Public Viewing am Main bei der Fußball-WM 2006. Deshalb sehe ich diese besondere Chance für alle sport- und kulturbegeisterten Menschen von nah und fern, Frankfurt mit einem freizeitorientiert weiterentwickelten Mainufer von seiner schönsten Seite zu erleben. Deshalb werde ich hierzu meinen Beitrag leisten“, erläutert Thomas Kunz die Beweggründe für sein Engagement.






zuletzt editiert am 31.05.2021