das Gebäude Fürstenhof in Frankfurt am Main (Quelle: Momeni Group)
Verkäufer des Objekts ist der geschlossene "DFH Immobilienfonds 97" der Deutschen Fonds Holding (DFH). (Bild: Momeni) (Quelle: Momeni Group)

Investment

16. November 2021 | Teilen auf:

Frankfurt: Momeni übernimmt Fürstenhof

Die Momeni Gruppe hat den Fürstenhof im Frankfurter Bankenviertel erworben und erste Pläne für eine umfassende Sanierung vorgestellt.

Momeni erwirbt die Liegenschaft zusammen mit einem deutschen Versorgungswerk. Geplant ist ein hochwertiges Redevelopment mit rund 20.000 Quadratmetern – Büro-, Handels- und Gastronomieflächen sowie 200 Stellplätzen – nach dem Auszug der Hauptmieterin Commerzbank.  

Das prägnante Gebäude wurde im Jahr 1902 als „Palasthotel Fürstenhof“ errichtet. Anfang der 1990er-Jahre wurde die Liegenschaft vollständig saniert und um einen zeitgenössischen Teil erweitert. Durch die denkmalgeschützte, repräsentative Fassade und die historischen Treppenhäuser verfügt der Fürstenhof über einen hohen Wiedererkennungswert.   

„Der Fürstenhof erfüllt mit seiner prägnanten Fassade zur Gallusanlage und seiner sehr guten Struktur in exzellenter Weise die Anforderungskriterien unseres wertschöpfenden Investitionsprofils. Er ist daher für Momeni ein ideales Investment und ergänzt hervorragend unser Portfolio in den deutschen Top-7-Städten“, sagt Julia Duenne, Associate Director Transaction Management der Momeni Gruppe.

Nachhaltigkeitskriterien sollen bei der ganzheitlichen Neuentwicklung des Objekts eine bedeutende Rolle spielen. Der behutsame Umgang mit den denkmalgeschützten Gebäudeteilen sowie der Erhalt von Bestandssubstanz zur Einsparung von „grauer Energie“ seien an dieser Stelle genauso wichtig wie die Reduzierung der Primärenergieverbräuche durch eine weitreichende energetische Ertüchtigung des Objektes. Es ist eine Sanierung nach LEED-Gold- und WiredScore-Gold-Standard geplant.

„Diese Landmarkimmobilie in bester Innenstadtlage, direkt an der Wallanlage bietet nach dem Auszug der Commerzbank AG erhebliches Wertschöpfungspotenzial und passt damit sehr gut zu unserer nachhaltigen Developmentstrategie. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Investment eine Ikone des Stadtbilds der Mainmetropole neu entwickeln dürfen“, erläutert Momeni-Geschäftsführer Andreas Gladisch.

Auf Käuferseite war Jebens Mensching rechtlich beratend tätig, Die Verkäuferin wurde von CBRE , Frankfurt am Main, beraten.

Bezüglich des Kaufpreises haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

zuletzt editiert am 16.11.2021