Der Hamburger Projektentwickler Becken erwirbt eine Teilfläche.
Seit Jahren wird in Frankfurt am Main um das Areal der Matthäuskirche gerungen. Nun hat der Grundstückseigentümer, der Evangelische Regionalverband Frankfurt und Offenbach, eine Teilfläche seiner Liegenschaft an der Friedrich-Ebert-Anlage 33 und Hohenstaufenstraße 30 und 32 an das Immobilienunternehmen Becken verkauft. Die Liegenschaft hat eine Gesamtfläche von rund 3.100 Quadratmetern, von der eine Teilfläche von rund 2.450 Quadratmetern an Becken veräußert wurde. Die restliche Fläche von rund 650 Quadratmetern, auf der zum überwiegenden Teil die Matthäuskirche steht, bleibt Eigentum des Evangelischen Regionalverbandes.
Die bestehende Matthäuskirche soll unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes abgebrochen und durch einen Kirchenneubau für die Evangelische Hoffnungsgemeinde ersetzt werden. Für den Kirchenneubau sowie für den Neubau auf dem Verkaufsgrundstück soll im nächsten Schritt ein gemeinsamer Architekturwettbewerb ausgelobt und dessen Ergebnisse und das Nutzungskonzept mit der Stadt Frankfurt abgestimmt werden.
Im Neubau auf dem Verkaufsgrundstück sollen auf Wunsch des Regionalverbandes zwölf Prozent der Flächen für sozialen Wohnbau oder alternativ auch für soziale Zwecke vorgesehen werden. Durch den Neubau an diesem prominenten Ort zwischen Hauptbahnhof und Messegelände will die Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach mit der christlichen Botschaft für alle Bevölkerungsschichten präsent sein.
Als Berater für Recht und Steuern agierten auf der Käuferseite FPS Fritze Wicke Seelig und Wiegel Ihde Ekrutt + Partner mbB sowie auf der Verkäuferseite KNH.