Der Investor Rockstone Real Estate entwickelt sein erstes Projekt in Frankfurt. Geplant ist die Konversion eines Bürogebäudes in familienfreundliches Wohnen. Fertigstellung bis Ende 2019.
Rockstone Real Estate hat im September 2017 das ehemalige AOK Verwaltungsgebäude in Frankfurt-Höchst erworben und investiert 25 Millionen Euro in die Umwandlung der Immobilie. Aktuell wird das Gebäude als Büro- und Gewerbeimmobilie mit angeschlossenem Wohnbestand mit 27 Einheiten genutzt. Bis Ende 2019 entstehen im bisher gewerblich genutzten Teil 53 neue Mietwohnungen für Familien, die sich die teureren Innenstadtlagen nicht mehr leisten können.
Seit 2010 sind die Mieten in Frankfurt laut Rockstone um 26 Prozent und die Kaufpreise für Eigentumswohnungen um 62 Prozent gestiegen. Davon profitieren auch bisher nicht so stark gefragte Lagen, wie der Stadtteil Höchst. Prognosen gehen von einem Bevölkerungswachstum für das Viertel von 16 Prozent bis zum Jahr 2040 aus.
Rockstone plant den Umbau das Bestandsgebäudes zu Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen, wobei der Großteil mit 40 Prozent auf die vier Zimmer entfallen wird. Nach der Umnutzung entstehen somit insgesamt 7.800 Quadratmeter Wohnen in der für den Stadtteil prägnanten Immobilie. Aber auch Gewerbeflächen, deren Mieter die Nahversorgung im Stadtteil sichern, bleiben bestehen. Zudem ist eine Kindertagesstätte geplant.