Das Hochhaus T 1 im Frankfurter Quartier Four geht für 1,4 Milliarden Euro an die Allianz und die Bayerische Versorgungskammer.
Deutschlands größte Immobilientransaktion hat im Frankfurter Bankenviertel gefunden.. Die Allianz-Versicherung und ein Universal-Investmentfonds, der im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) verwaltet wird, erwerben gemeinsam zu je 50 Prozent das Hochhaus T 1, das zum Quartier Four gehört. Sie bezahlen 1,4 Milliarden Euro dafür. Entwickler des Quartiers ist Groß & Partner.
Der 233 Meter hohe Büroturm T 1 ist das höchste Gebäude des Quartiers Four, das auf dem ehemaligen Areal der Deutschen Bank entsteht. Er bietet knapp 74.800 Quadratmeter Bürofläche und ist aktuell zu 67 Prozent vermietet. Ankermieter sind die Anwaltssozietäten Allen & Overy und Freshfields Bruckhaus Deringer. Auch die Deka Bank und Boston Consulting haben bereits Mietverträge abgeschlossen.
Das Quartier Four umfasst 213.000 Quadratmeter Gesamtfläche. 54 Prozent davon werden für Büros genutzt, 30 Prozent für 600 Wohnungen, zehn Prozent für Hotels und Serviced Apartments, drei Prozent für Retail und Gastrononomie. Neben dem T 1 werden drei weitere Türme mit Höhen ab 100 Metern errichtet. Das Ensemble soll um die Jahreswende 2024/25 fertiggestellt sein.
Dies ist das zweite Joint Venture dieser Art zwischen der Allianz und dem BVK-Fonds, nach dem Forward Deal im Jahr 2019 zum Erwerb des Edge East Side Tower in Berlin.
Die Transaktion wurde von den Anwaltskanzleien Hogan Lovells International LLP (für Groß & Partner), Clifford Chance LLP (für Allianz Real Estate und für das Joint Venture Allianz / BVK) und Neuwerk PartG mbB (für BVK) begleitet. Darüber hinaus wurden Allianz und BVK von BMP (technische Due Diligence) und BNP Paribas Real Estate (kaufmännisch) beraten; Groß & Partner wurde auch von den Beratern der Kanzlei Steinhaus & Griesar beraten.
