News 2019-06-17T00:00:00Z Forderung nach flexibleren Baustandards

Bezahlbarer Wohnraum nur realisierbar, wenn unter anderem technische Anforderungen reduziert werden.

Wohnraum muss bedarfsgerecht werden, um bezahlbar zu sein: Immobilienexperten aus Köln und dem Rheinland fordern, nötige Baustandards flexibler zu gestalten. Etwa durch geringere technische Anforderungen, bauliche Flexibilität bei der Barrierefreiheit und den Verzicht auf kommunale Stellplatzvorgabe soll Bauen nach Experteneinschätzung günstiger werden.
Dies ist das Kernergebnis der Branchenumfrage "Wie kann Bauen günstiger werden?", für welche die bundesweit tätige Immobilienrechtskanzlei Jennißen und Partner 54 hochkarätige Vertreter der Kölner und rheinländischen Immobilienbranche befragt hat. Die wichtigsten zehn Maßnahmen lauten:

  • Bereitstellung öffentlicher Grundstücke und Neuausweisung von Bauland

  • Verkürzung der Verfahrensdauer bei Bauantrags- und Bebauungsplanverfahren

  • Verringerung der Anforderungen an Wärmedämmung und mechanisches Lüften

  • Flexiblere Quoten für barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnungen

  • Vereinfachung der Bauvorschriften

  • Senkung der Grunderwerbssteuer

  • Serielles Bauen

  • Verzicht auf kommunale Stellplatzvorgaben

  • Grundstückskostenzuschüsse für preiswerte Wohnungsbauprojekte

  • Förderung des Fachkräftenachwuchses

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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