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In Hamburg-Nord dürfen keine Einfamilienhäuser mehr geplant werden. Und weitere Kommunen könnten folgen. (Bild: Ulrike Leone/Pixabay)

News 2021-02-16T00:00:00Z Fiabci kritisiert Einfamilienhaus-Verbot

Die Regulierung beim Bau von Einfamilienhäusern in Städten, wie derzeit in Hamburg praktiziert, führt zu einer weiteren Polarisierung in der Gesellschaft - darauf weist der Branchenverband Fiabci Deutschland hin.

„Die aktuelle Debatte simplifiziert und ist damit kontraproduktiv bei der wirklich wichtigen Auseinandersetzung mit dem Thema Schaffung von Wohnraum. Natürlich müssen wir in den Innenstädten weiter verdichten, damit die Preise für Wohnungen nicht ins Uferlose steigen. Hier ist auch eine Liberalisierung des Baurechts vonnöten. Zudem besteht der Wunsch nach Wohnen im Eigenheim am Stadtrand, den man nicht negieren darf, denn am Ende muss das Produkt dem Kunden schmecken“, so Michael   Heming , Präsident Fiabci Deutschland und Europa.

Die derzeitige Diskussion geht nach Aussage von Fiabci deswegen an den Anforderungen der Menschen und damit am Markt vorbei. Dies belegen auch Umfragen, nach denen 70 bis 75 Prozent der Deutschen gerne in einem frei stehenden Eigenheim leben möchten.

Heming : „Wir erleben derzeit eine Entkoppelung von Ort und Arbeit. Dieser Trend und der Wunsch nach den eigenen vier Wänden eines Hauses darf nicht ignoriert werden bei den Möglichkeiten des stadtnahen Wohnens in der Peripherie und in Metropolregionen.“

Anders sieht es unsere Redakteurin Roswitha Loibl in ihrem Kommentar "Nicht familienfeindlich, sondern enkeltauglich" .

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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