Rund sieben Milliarden Euro Transaktionsvolumen in sechs Monaten. Frankreich mit höchstem Transaktionsvolumen, Deutschland mit den meisten Objektverkäufen. Trend hin zu größeren Objekten.
Offene Immobilienfonds haben sich im Zeitraum 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016 weiterhin positiv entwickelt. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen Ratings der offenen Immobilienfonds durch die Feri Euro Rating Services AG. Sämtliche der zwölf bewerteten Fonds erhielten eine Ratingnote zwischen A und A+, was dem Rating-Kommentar „sehr gut“ entspricht. Lediglich „Grundbesitz Europa RC“ ist als einziger der untersuchten Fonds eine Ratingklasse heruntergestuft worden.
Im Zeitraum viertes Quartal 2015 bis erstes Quartal 2016 wurden für rund 1,5 Milliarden Euro (ca. 21 Prozent) Objekte in Frankreich ver- und gekauft, dicht gefolgt von Deutschland mit 1,3 Milliarden Euro (rund 20 Prozent) und Großbritannien mit rund 1,1 Milliarden Euro (rund 16 Prozent). Insgesamt lag das Transaktionsvolumen bei rund sieben Milliarden Euro.
Während sich die Immobilienwerte in den Portfolios für Großbritannien noch erhöht haben – dem Verkaufsvolumen von rund 490 Millionen Euro steht ein Einkaufsvolumen von rund 610 Millionen Euro gegenüber, ist die größte Veränderung bei den Frankreich-Immobilien zu verzeichnen: rund 1,2 Milliarden Euro Verkaufswerte standen Ankaufswerten von lediglich rund 300 Millionen Euro gegenüber.
Unterschiedliche Liquiditätsquoten
Die Spanne der im Untersuchungszeitraum zuletzt gemeldeten freien Liquiditätsquoten der elf quantitativ untersuchten Fonds liegt zwischen 8,5 Prozent und 22 Prozent. Im Detail gibt es bei den drei in die Bewertung einfließenden Kriterien Performance (25 Prozent), Immobilienportfolio (50 Prozent) und Finanzstrukturen (25 Prozent) deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Fonds. So erreichen „Uni Immo: Europa“ und „Uni Immo: Deutschland“ die Ratingklasse A+, beide Fonds werden aber in der Kategorie Performance sowohl von „Grundbesitz Europa RC“ als auch von „Hausinvest“ leicht übertroffen.
