
2026-10-26T11:15:54.154Z EXPO 2035: Die Stadt nach der Großveranstaltung
Das Megaevent kann Berlins Entwicklung beschleunigen. Was es dafür aus Planersicht braucht, schildert Rudi Scheuermann von Arup.
Eine gemeinsame Bewerbung von Berlin und Brandenburg für die EXPO 2035 ist weiterhin offen. Rückhalt in der Bevölkerung ist vorhanden: In einer im Mai 2026 veröffentlichten repräsentativen INSA-Umfrage im Auftrag der IHK Berlin befürworteten 65 Prozent der Befragten eine Bewerbung. Von der EXPO erwarten die Berlinerinnen und Berliner vor allem Verbesserungen bei Infrastruktur und Stadtentwicklung.
Der geplante Umfang
Diese Erwartung kommt nicht von ungefähr. Unter dem Leitgedanken „Ganz Berlin eine Weltausstellung“ soll das Ereignis weit über ein einzelnes Ausstellungsgelände hinausreichen. Vorgesehen ist ein System aus einem Hauptgelände, dezentralen EXPO-Satelliten und Kiez-Laboren in allen Bezirken. Internationale Pavillons und große Ausstellungen sollen sich mit Veranstaltungen in bestehenden Gebäuden und den Kiezen verbinden.
Das Konzept der EXPO-Initiative geht von rund 30 Millionen Besuchen in sechs Monaten aus. Das wären durchschnittlich etwa 165.000 pro Tag. Mehr als 190 Nationen sollen teilnehmen, zugleich sollen 2.035 Berliner Projekte sichtbar werden. Saisonkarten sollen...
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