SPONSORED CONTENT - Quartalsweise stellt der Deutsche Hypo Real Estate Economy Index (REECOX) die Immobilienkonjunktur-Entwicklung von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen, Spanien und den Niederlanden vor. Im zweiten Quartal 2019 ging der Deutsche Hypo Euro-Score, der alle sechs Immobilienkonjunktur-Werte zusammenfasst, um 1,8 % auf 232,7 Punkte zurück.
Dabei war – mit Ausnahme von Frankreich – in allen betrachteten Ländern ein negativer Trend zu verzeichnen. Mit einem Rückgang von 3,0 % auf 198,9 fiel dieser am stärksten in Großbritannien aus. Damit wurde auch erstmals seit Sommer 2016 die 200-Punkte-Marke unterschritten. Getrieben wurde diese Abnahme vor allem durch die Entwicklung der Immobilienaktien und des Geschäftsklimas. Auch in den Niederlanden ging der REECOX um 1,6 % gegenüber dem Vorquartal auf 188,4 Punkte zurück und lag damit so niedrig wie zuletzt im Frühjahr 2015. Polen und Spanien entwickelten sich im Vergleich dazu mit – 0,4 % bzw. mit – 0,6 % auf 186,8 Punkte und 198,0 Punkte nahezu stabil.
Die Immobilienkonjunktur in Deutschland setzte, nach der Aufhellung im ersten Quartal 2019, die seit August letzten Jahres rückläufige Tendenz fort. Zum Ende des zweiten Quartals stand der REECOX bei 296,6 Punkten (- 2,2 %). Diese Einbußen waren von einer gegensätzlichen Entwicklung von DAX und DIMAX geprägt. Der DAX stand mit einem Zuwachs von 7,6 % gegenüber dem Vorquartal nun oberhalb von 12.000 Punkten. Der DIMAX hingegen gab im Vergleich zum ersten Quartal um 8,9 % nach. Das Geschäftsklima des Economic Sentiment Indicator (ESI) setzte mit einer Abnahme von 3,8 % seine rückläufige Entwicklung fort.
Sabine Barthauer , Mitglied des Vorstands der Deutschen Hypo: „Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die zunehmenden Handelskonflikte und die schwächelnde Weltwirtschaft die Stimmung allerorten belasten. Durch die Abhängigkeit der Immobilienwirtschaft von der konjunkturellen Entwicklung sind die Auswirkungen inzwischen auch in unserer Branche spürbar. Wie nachhaltig die aktuelle Entwicklung ist, wird der weitere Jahresverlauf zeigen.“
Die französische Immobilienkonjunktur war dabei von der Entwicklung der übrigen Länder abgekoppelt. Mit einem Anstieg von 1,2 % auf 231,8 Zählerpunkte zeigte der REECOX Frankreich bereits das zweite Quartal in Folge ein positives Ergebnis . Anne-Isabelle Carbonnières , Leiterin der Deutsche Hypo-Geschäftsstelle Paris: „Die positive Tendenz des französischen REECOX spiegelt sich auch auf dem Immobilienmarkt wider: Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 14 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2019 wurde das Rekordniveau vom letzten Jahr erneut erreicht. Damit liegen wir knapp 50% über dem Zehnjahresdurchschnitt.“
Der REECOX wurde gemeinsam von Deutscher Hypo und bulwiengesa entwickelt. Dabei berechnen sich die einzelnen Länder-Immobilienkonjunkturen auf Basis makroökonomischer Kennzahlen, die in jedem Immobilienmarkt zur Verfügung stehen. In Deutschland sind dies der DAX, der DIMAX, der Economic Sentiment Indicator der Europäischen Kommission, der Basiszinssatz nach §247 BGB und der Zinssatz für zehnjährige Bundesanleihen. Für die weiteren fünf Länder werden jeweils Äquivalente herangezogen. Aus den fünf Eingangsvariablen ergibt sich für jedes Land ein Wert für die jeweilige Immobilienkonjunktur.
à Weitere Details zum REECOX sowie die Grafiken (inkl. Download-Funktion) sind auf folgender Website abrufbar: http://www.deutsche-hypo-reecox.de/
