Ein Geschäftsmann zeigt auf einen leuchtenden Pfeil, der Wachstum symbolisiert.
Daten gegen den Wertverlust: Während ineffiziente Bestände massive Preisabschläge riskieren, sichert die gezielte digitale Betriebsoptimierung den Immobilienwert. Wie das gelingt, beschreibt Christian König, Geschäftsführer der Juconn GmbH, in seinem Expertenbeitrag. (Quelle: iStockphoto)

2026-06-10T10:19:25.520Z Energieeffizienz als Wertschutz

Energieeffizienz entscheidet heute über Wert, Vermietbarkeit und Finanzierung von Immobilien. Während Sanierungen Zeit und Kapital binden, schafft der digitale Heizungskeller durch Anlagenbeobachtung die Datengrundlage für gezielte Optimierung – schnell, geringinvestiv und mit messbarem Outcome. Von Christian König

Über 40 Prozent der deutschen Immobilien fallen in eine niedrige Energieeffizienzklasse – E oder schlechter. Das ist nicht nur ein klimapolitisches Problem, sondern ein wirtschaftliches Risiko: Ineffiziente Gebäude verlieren laut einer Studie bis zu 14 Prozent an Wert, während effiziente Bestände hingegen Preisaufschläge von bis zu 16 Prozent erzielen. Gleichzeitig wächst der Druck auf Bestandshalter durch steigende Energiepreise, verschärfte ESG-Anforderungen und zunehmend energieeffizienzabhängige Finanzierungskonditionen. Wie erkennen Bestandshalter also Einsparpotenziale und verbessern die Energieeffizienzklasse ihrer Gebäude?

Kostentreiber im Bestand

Eine niedrige Energieeffizienzklasse senkt die Vermietbarkeit, erschwert die Refinanzierung und erhöht das Risiko bei Verkauf oder Beleihung. Grund dafür sind oft...

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zuletzt editiert am 10. Juni 2026
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