
2021-08-16T10:50:50.235Z Ein unerwarteter Schluck aus der Pulle
Vier Marktexperten erwarten weiter steigende Kaufpreise, setzen aber auch auf geförderte Mietwohnungen - in der Unternehmerrunde Wohnen für die Metropolregion Nürnberg spricht Roswitha Loibl mit Dr. Sebastian Greim, Christian Vogrincic, Michael Zagel und Andreas Zeitler.
Nach oben oder zur Seite? Wohin geht es mit den Wohnimmobilienpreisen in der Metropolregion Nürnberg? „Ich glaube, die ungebremste Preisrallye ist vorbei“, das war Andreas Zeitlers Meinung Ende 2020. Mittlerweile korrigiert sich der Niederlassungsleiter Bayern von Instone Real Estate: „Nun höre ich vom Markt, dass das Geschäft stärker anzieht als 2020.“ Das bestätigen seine Kollegen in der Runde. Dr. Sebastian Greim sieht die Kaufpreise für Neubauwohnungen „in breiter Front bei 6.300 bis 7.300 Euro pro Quadratmeter“ und räumt ein: „Das ist ein Schluck aus der Pulle, den ich vor einem Jahr nicht erwartet hätte.“
Es geht durchaus noch mehr, auch wenn Nürnberg kein ausgesprochener Hochpreis-Standort ist. Furore machten in der örtlichen Presse die etwa 10.000 Euro pro Quadratmeter, die für die oberen Etagen im Wohnturm des Projekts Seetor erzielt wurden. Andreas Zeitler dementiert dies zwar nicht, aber relativiert, dass nur vier Wohnungen von insgesamt 200 diese Spitzenwerte erreichten: „Alle anderen liegen bei durchschnittlich 6.000 bis 7.000 Euro.“ Auch in anderen Lagen ließen die Grundstückspreise nichts unter 6.000 Euro zu, so Zeitler. Im neuen Quartier Lichtenreuth, wo sich vermutlich alle Entwickler umgesehen haben, seien die Grundstücke zuletzt für rund...
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