News 2018-08-31T00:00:00Z DZ Hyp zieht Halbjahresbilanz

Erster konsolidierter Finanzbericht nach der Fusion von DG Hyp und WL Bank.

Die DZ Hyp hat nach der am 27. Juli 2018 rückwirkend zum 1. Januar 2018 vollzogenen Verschmelzung von DG Hyp und WL Bank ihren ersten konsolidierten Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2018 erstellt. Ungeachtet der Herausforderungen durch die Fusionsarbeiten, der anhaltenden Niedrigzinsphase und erhöhter regulatorischer Eigenkapitalanforderungen hat sich die DZ Hyp im Berichtszeitraum stabil entwickelt.

In einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld erzielte die DZ Hyp in der gewerblichen Immobilienfinanzierung der vormaligen DG Hyp zum 30. Juni 2018 ein Neugeschäftsvolumen von 2,6 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2017: 2,7 Milliarden Euro). Der strategischen Ausrichtung entsprechend entfiel der überwiegende Teil des gewerblichen Immobilienkreditgeschäfts von 2,5 Milliarden Euro auf den Kernmarkt Deutschland (1. Halbjahr 2017: 2,6 Milliarden Euro). In selektiven Auslandsmärkten generierte die DZ Hyp im Berichtszeitraum ein Neugeschäftsvolumen von 103 Millionen Euro (1. Halbjahr 2017: 130 Millionen Euro). Das Immobilienkreditgeschäft der vormaligen WL Bank mit Privatkunden, Wohnungsunternehmen sowie mit Fonds und Investoren ist im Berichtszeitraum gestiegen. Mit einem Volumen von 2,1 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2017: 1,8 Milliarden Euro) haben die Neugeschäftsabschlüsse trotz intensiven Wettbewerbs im ersten Berichtszeitraum spürbar zugenommen. 

Das Privatkundengeschäft der DZ Hyp wird in enger Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken getätigt. Mit 1,3 Milliarden Euro entfielen im Berichtszeitraum rund 60 Prozent des generierten Neugeschäftsvolumens im Immobilienkreditgeschäft der vormaligen WL Bank auf das von den Genossenschaftsbanken vermittelte Geschäft (1. Halbjahr 2017: 994 Millionen Euro) und damit spürbar mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das gemeinschaftlich mit Volksbanken und Raiffeisenbanken dargestellte Kreditgeschäft in der gewerblichen Immobilienfinanzierung der vormaligen DG Hyp lag zum 30. Juni 2018 mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro ebenfalls über dem erfreulichen Niveau des Vorjahreszeitraums (1. Halbjahr 2017: 1,5 Milliarden Euro). 

Entwicklung der Ertragslage 
Der Zinsüberschuss bewegte sich im ersten Halbjahr 2018 mit 266,2 Millionen Euro um 34,1 Millionen Euro spürbar über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (232,1 Millionen Euro). Maßgeblich dafür ist der relevante Bestandsaufbau im Immobilienkreditgeschäft. Das Provisionsergebnis lag mit -16,0 Millionen Euro um 6,7 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von -9,3 Millionen Euro. Dabei wurden 5,2 Millionen Euro (1. Halbjahr 2017: 9,3 Millionen Euro) Provisionserträge im Kreditgeschäft vereinnahmt, die sich abhängig vom jeweiligen Produktmix und dem Auszahlungszeitpunkt entwickeln. Darüber hinaus entfielen 22,6 Millionen Euro (1. Halbjahr 2017: 22,8 Millionen Euro) auf Vermittlungsleistungen an Volksbanken und Raiffeisenbanken. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018 auf 158,1 Millionen Euro (1. Halbjahr 2017: 124,3 Millionen Euro). Maßgeblich für den Anstieg sind die Kosten für die Fusionstätigkeiten von 33,3 Millionen Euro (1. Halbjahr 2017: 5,9 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis hat sich im Berichtszeitraum auf 80,3 Millionen Euro reduziert (1. Halbjahr 2017: 106,7 Millionen Euro).

Für das Gesamtjahr 2018 rechnet die DZ Hyp mit einem positiven Geschäftsverlauf sowohl im Neugeschäft als auch bei der Ertragslage. „Wir rechnen damit, auskömmliche Neugeschäftsabschlüsse von mehr als acht Milliarden Euro zu tätigen, die das Vorsteuerergebnis der Bank durch ein ausgewogenes Risiko-/Ertragsprofil auf hohem Niveau stabilisieren.“ so Dr. Georg Reutter.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
Newsletter