News 2017-06-02T00:00:00Z DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft verliehen

Die Verleihung des 14. DW-Zukunftspreises der Immobilienwirtschaft „Innovativer bauen – nachhaltig, effektiv und effizient“ fand gestern auf dem Aareon Kongress statt.

Auf dem Aareon Kongress in Garmisch-Partenkirchen sind drei Unternehmen mit dem DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft ausgezeichnet worden. Der Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto „Innovativer bauen – nachhaltig, effektiv und effizient“.

Preisträger sind:

  • BSG-Allgäu, Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG, Kempten
  • GWG Service GmbH, Kassel
  • Vonovia SE, Bochum.

BSG-Allgäu
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern vor Ort sind 26 genossenschaftliche Mietwohnungen im „Betreuten Wohnen“ mit integrierter Tagespflegeeinrichtung und einem Seniorentreff entstanden. Darüber hinaus wurden dezentrale Betreuungsangebote, Räumlichkeiten für soziale Kontakte und mobile Dienstleistungen eingerichtet. Die Anwendung von CAD-basierten innovativen Business-Information-Modeling-Systemen (BIM) ermöglichte hierbei in Teilbereichen planungsphasenübergreifende Synergieeffekte und trug maßgeblich zur Reduzierung der Baukosten bei.

GWG Service
Mit Indicontrol hat die GWG eine patentierte Systemlösung zur Regelung von Einrohrheizsystemen entwickelt. Bei Einrohrheizsystemen, die im Wohnungsbau der 1960er- und 1970er-Jahre häufig installiert wurden, führt nur eine Heizleitung durch mehrere Wohnungen. So entsteht nach einer energetischen Sanierung oft eine ungewollte Überheizung der Räume am Anfang der durchgehenden Heizleitung, die nur durch verstärktes Lüften zu beheben ist. Dies führt zu Energieverschwendung und Widersprüchen der betroffenen Bewohner gegen die Nebekostenabrechnung.

Vonovia
Im Rahmen des Pilotprojekts „Neubauprojekt Insterburger Straße – Wohnen geht in Serie“ ist innerhalb von nur drei Monaten ein Gebäude mit 14 Wohneinheiten entstanden. Das Konzept: Vorgefertigte Raummodule werden zu Freiflächen im Bestand transportiert und dort zusammengesetzt. Bereits beim Pilotprojekt wurde ein Vorfertigungsgrad von 70 Prozent erreicht. Eine Steigerung auf bis zu 90 Prozent ist angestrebt. Die serielle Bauweise reduziert die Baukosten deutlich, bei einer gleichzeitig hohen Quailität durch die industrielle Vorfertigung. Das Baukastenprinzip ermöglicht, dass jede Fläche seriell, aber dennoch individuell bebaut werden kann.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
Newsletter