RKW Architektur+ wird 5.000 Quadratmeter im Düsseldorfer KöTower beziehen – außerdem liegt inzwischen die Baugenehmigung vor.
Der KöTower an der Königsallee 106 in Düsseldorf nimmt konkrete Formen an: Kurz vor Weihnachten hat die Landeshauptstadt die Baugenehmigung für das 17-geschossige Bürohochhaus erteilt. Zudem steht mit RKW Architektur+ ein prominentes Architekturbüro als Ankermieter fest.
RKW hat nicht nur den Entwurf für das Gebäude geliefert, sondern wird auch rund 5.000 Quadratmeter in den unteren drei Etagen beziehen. Der Umzug vom bisherigen Standort in Golzheim ist für Ende 2028 geplant. Vermittelt wurde der Mietvertrag durch JLL; rechtlich wurde RKW von Hogan Lovells beraten, die Eigentümerseite durch Noerr und ALN.
„Der ‚KöTower‘ trifft genau die Nachfrage des Marktes – „tief grün“, hochgradig flexibel, Alleinstellung als einziges neues Hochhaus an der Kö und ein echtes Trophy-Asset“, kommentiert Klaus Franken, CEO der Catella Project Management. „Die Kö bekommt ein neues Highlight und mit über 300 kreativen Architektinnen und Architekten eine zusätzliche Zielgruppe neben Flaniermeile und dunklen Anzügen.“
„Nach fast 30 Jahren am heutigen Standort haben wir uns für einen neuen Unternehmensstandortentschieden. Es war ein intensiver Auswahlprozess - wir haben uns sprichwörtlich halb Düsseldorfangesehen“, erläutert RKW-Geschäftsführer Dietmar Liebig. „Der KöTower trägt unsere Handschrift als planende Architekten, und wir kennen seine Qualitäten daher besonders gut. Mit dem neuen Standort treffen wir eine wichtige Zukunftsentscheidung und gehen einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung von RKW.“
„Nachdem bereits der Bebauungsplan zügig entwickelt wurde, mittels Teilbaugenehmigung bereits der Spezialtiefbau in vollem Gange ist, wurde nunmehr die vollständige Baugenehmigung für dieses neue Landmark an der Königsallee erteilt“, so Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Der KöTower verändere den Übergang von der Kö zur Friedrichstadt gänzlich, betont Keller.
Der KöTower ist eine Entwicklung von Catella Project Management in Partnerschaft mit dem Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer in NRW (WPV). Mit einer Höhe von über 60 Metern, einer markanten Fassadengestaltung und 200 Pflanzenarten an Fassade und Dach ist das Gebäude als nachhaltiges Bürohochhaus konzipiert. Jede Mieteinheit verfügt über einen eigenen Balkon oder Zugang zu den Dachgärten, eine öffentlich zugängliche Dachterrasse bietet Blick auf die Kö und die Innenstadt.
Das Gebäude soll flexible Flächen für große und kleine Mieteinheiten bieten. Ziel ist es, mit einem durchgrünten und offen gestalteten Konzept neue Impulse für die südliche Kö zu setzen. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 geplant.
