Auf der Ulmer Höh soll bald freiwillig gewohnt werden und in der Friedrichstadt entsteht ein Büro- und Geschäftshaus.
Mehr als 100 Jahre war die Justizvollzugsanstalt Ulmer Höh’ im Düsseldorfer Stadtteil Derendorf ein prägendes Element in der Stadtstruktur. Auf den südlichen Flächen wird nun ein Wohnquartier entstehen. Wie die Bebauung nach
den Vorgaben des städtebaulichen Konzeptes und des vorliegenden Bebauungsplanentwurfes aussehen kann, zeigt ein Architekturwettbewerb, den die Eigentümer der südlichen Flächen, die Dornieden Generalbau GmbH und die WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH, durchgeführt haben. Der erste Preis geht an das Architekturbüro Damrau-Kusserow aus Köln.
Der Entwurf sieht zwei Haustypen vor: den „Balkontyp“ und den „Loggiatyp“. Das Ergebnis des Architekturwettbewerbes wird nun in die laufende Bebauungsplanung mit eingearbeitet, der Baurecht für rund 180 bis 200 Wohneinheiten schaffen soll. Außerdem ist die Errichtung einer Kindertagesstätte geplant. Der Baubeginn könnte Ende 2017 erfolgen . Die Fertigstellung der ersten Einheiten wäre dann im Herbst 2019 möglich.
Mitte 2019 soll auch das Projekt "Fürst & Friedrich" von Art-Invest Real Estate in der Düsseldorfer Friedrichstadt an der Friedrichstraße 56/ Ecke Fürstenwall stehen. Hier hatte einst der Landeshauptmann der Rheinprovinz seinen Dienstwohnsitz. Das derzeit hinter der historischen Fassade befindliche Bestandsgebäude wird zurückgebaut, um es durch einen Neubau zu ersetzen. In den sechs Geschossen verteilt sich die Nutzung auf Büros mit rund 14.500 Quadratmetern, im Erdgeschoss ist Gastronomie geplant mit rund 515 Quadratmetern, hinzukommen rund 130 PKW Stellplätze. Die Pläne stammen von Slapa Oberholz Pszczulny | SOP Architekten .
