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Visualisierung des neuen Verwaltungszentrums. (Bild: Barcode Architects und Tchoban Voss Architekten)

Projekte 2021-04-19T00:00:00Z Dresden bekommt neues Verwaltungszentrum

Züblin und Dreßler Bau realisieren in einer Arbeitsgemeinschaft das neue Verwaltungszentrum im Herzen von Dresden.

Der Design-and-Build-Auftrag der Kommunale Immobilien Dresden hat einen Pauschalfestpreis von 116 Millionen Euro - der Vertrag darüber wurde jetzt feierlich unterzeichnet. Das Projekt basiert auf dem Entwurf der Architekturbüros Barcode Architects (Rotterdam) und Tchoban Voss Architekten (Hamburg/Dresden). Die Arbeitsgemeinschaft aus Züblin (66%) und Dreßler Bau (34%) will den 33 Meter hohen, imposanten Verwaltungsneubau am Ferdinandplatz nun binnen rund vier Jahren in die Realität umsetzen. Derzeit läuft die weitere Detailplanung, im Frühjahr 2022 schließt sich eine dreijährige Bauzeit bis zur Fertigstellung Ende März 2025 an. Dem Projekt vorgeschaltet sind archäologische Grabungen im Auftrag der Stadt Dresden - die Erstellung der Baugrube wird noch gesondert ausgeschrieben.

„Wir sind stolz, dass wir uns gemeinsam mit unseren Partnern im städtebaulichen Wettbewerb für dieses repräsentative Projekt durchgesetzt haben und die Landeshauptstadt Dresden auch schon für die Planung auf die Kompetenz von Züblin vertraut. Wir freuen uns über den neuen Design-and-Build-Auftrag für ein architektonisch anspruchsvolles Bauwerk, das das Dresdner Stadtbild in Zukunft entscheidend mitprägen wird“, sagt Strabag-Vorstandsvorsitzender Thomas Birtel , Vorstandsvorsitzender.

Das neue Verwaltungszentrum hat eine Bruttogeschossfläche von 33.500 Quadratmetern, die sich auf sieben oberirdische Stockwerke mit asymmetrischem Grundriss und zwei Tiefgaragen-Ebenen verteilen. Hier will die sächsische Landeshauptstadt mehrere derzeit noch im Stadtgebiet verstreute Ämter an einem gut erreichbaren, innerstädtischen Standort bündeln. Bürgerinnen und Bürger sollen so eine zentrale Anlaufstelle für Grundstücksfragen und Bauanträge sowie Anliegen zu Mobilität und Klimaschutz bekommen. Auch die Wirtschaftsförderung und das Fundbüro sollen in das neue Gebäude einziehen - insgesamt sollen dort auf einer oberirdischen Nutzfläche von 16.700 Quadratmeter für rund 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Dresden insgesamt 1.034 neue Arbeitsplätze entstehen.

Der Verwaltungsneubau soll eine dreigeteilte Fassade erhalten, die mit farbig abgesetzten Obergeschossen und Glasflächen in den beiden unteren Ebenen optische Kontraste zum hellen Kalkstein-Raster setzt, das den mittleren Gebäudeteil prägt. Für das Flachdach ist eine Begrünung vorgesehen.

Die größte Herausforderung für das Projektteam sieht Bauoberleiter Frank Hübner vom federführenden Züblin-Bereich Sachsen in der Umsetzung des offen über zwei Ebenen konzipierten Eingangsbereichs. Dieses mit Holz, Naturstein, offener Treppe und Verglasung als „Wohnzimmer der Stadt“ gestaltete Foyer, soll sich künftig als Begegnungsstätte von Bürgerschaft und Verwaltung etablieren. Ein Restaurant mit Terrasse und eine Espressobar sind ebenfalls geplant. Die fünf oberen Büroetagen sollen sich flexibel als offene Arbeitsräume mit Team-Flächen oder klassische Büros ausgestalten lassen. In den beiden Untergeschossen sind Tiefgaragenstellplätze geplant.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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