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Eines der 13 Objekte: Das Studentenwohnheim "Chic 7" in Hannover-Laatzen. (Bild: Aviarent/Domicil)

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15. December 2020 | Teilen auf:

Domicil kauft Mikroapartments für 252 Millionen Euro

Domicil Real Estate hat für die Pensionskasse PFA eines der größten Mikroapartment-Portfolios Deutschlands erworben. Verkäufer der 1.480 Wohneinheiten ist ein Fonds der Aviarent Invest.

Der Asset- und Portfolio-Manager Domicil Real Estate hat einen der größten Ankäufe im Segment Mikroapartments in Deutschland realisiert. Für die dänische Pensionskasse PFA und den eigenen Bestand kauft das Münchener Unternehmen ein Portfolio mit insgesamt 13 Objekten und einem Bruttoinvestitionsvolumen von über 252 Millionen Euro an. Zwölf Objekte gehen in den von der Domicil gemanagten PFA-Bestand an deutschen Immobilien über, ein Wohnhaus in Frankfurt kauft Domicil auf das eigene Buch. Verkäufer der 1.480 Wohneinheiten mit einer Mietfläche von 42.000 Quadratmetern sowie 426 Pkw-Stellplätzen ist ein Fonds der Aviarent Invest. Der Ankauf stellt das erste Investment der PFA im Bereich der Mikroapartments dar. In Deutschland ist Domicil als Asset- und Portfoliomanager für die PFA tätig.

1.480 Wohnungen verteilt auf neun Standorte in Deutschland

Die Objekte sind zentral gelegen in Frankfurt am Main, Hamburg, Dieburg, Köln-Deutz, Weimar, München, Hannover, Berlin und Bonn. Größtes Objekt des Portfolios ist das markante Apartmentgebäude „Hühnerposten“ in Hamburg mit insgesamt 353 Einheiten. Mit insgesamt 479 Einheiten und drei Objekten ist Hamburg gleichzeitig auch der größte lokale Bestandteil des Portfolios, gefolgt von Köln-Deutz mit zwei Objekten und 236 Einheiten, Frankfurt mit zwei Apartmenthäusern und 203 Einheiten sowie Hannover mit 194, Dieburg mit 142, Bonn mit 92, Berlin mit 52, Weimar mit 49 und München mit 33 Einheiten und jeweils einem Objekt.

„Mit dem Ankauf des Portfolios ‚MikroQuartier I‘ weitet die PFA ihr Engagement auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt deutlich aus. Die PFA agiert dabei langfristig mit einem Investitionshorizont von rund 20 Jahren. Die steigende Mobilität unter den Young Professionals und Studenten wird auch in Zukunft zu einer hohen Nachfrage nach temporären Wohnlösungen führen. Dass wir hierbei einen der größten Mikroapartment-Deals der deutschen Geschichte realisieren konnten, freut uns natürlich besonders“, erklärt Domicil-CIO Andre Schmöller und ergänzt: „Wir werden auch im Management dieser Immobilien unser dezidiertes Wohnimmobilien-Know-how einbringen, um etwa die Vermietungsquoten mit Blick auf die Zeit nach Corona zu verbessern und das Portfolio wirtschaftlich zu optimieren.“

Die Domicil wurde bei der Transaktion rechtlich von Jebens Mensching beraten, als technischer Partner hat Case Real Estate den Ankauf begleitet. PWC war in steuerlicher Hinsicht beratend tätig.

zuletzt editiert am 31.05.2021