Schaufenster mit gelbem Prozentzeichen
Der frühere Gebäude von Kaut-Bullinger in München ist mittlerweile abgerissen, dort entsteht das Signa-Projekt Romy. (Quelle: ChickSR / Wikimedia Commons)

Unternehmen & Köpfe 2024-03-06T11:43:45.083Z Doblinger verhandelt mit Signa über Münchener Projekt

Das in Bau befindliche Signa-Projekt Romy in München soll verkauft werden. Als potenzieller Käufer gilt Alfons Doblinger.

René Benkos insolvente Edelsparte Signa Prime Selection steht offenbar kurz davor, erstmals seit seiner Insolvenz ein Projekt zu Geld zu machen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet, dass das im Bau befindliche “Romy” in der Münchener Rosenstraße an den deutschen Bauunternehmer Alfons Doblinger gehen soll. Dies berichten über das Geschäft informierte Insider.

Signa Prime errichtet das Projekt am Standort des früheren Schreibwarenhandels Kaut-Bullinger in der Einkaufsstraße der bayerischen Hauptstadt. Geplant waren dort Einzelhandels- und Büroflächen. Bereits vor dem Insolvenzantrag hatte Signa Prime das Projekt für rund 100 Millionen Euro angeboten. Die Gespräche des 80-jährigen Unternehmers mit der Signa Prime und dem Insolvenzverwalter sind laut den Insidern noch im Gange. Ob eine Einigung erzielt werden kann, stehe noch nicht fest.

In einem Bericht des Insolvenzverwalters von Ende Februar hieß es, Verhandlungen mit einem nicht namentlich genannten Interessenten befänden sich in der Endphase. Signa Prime bestätigte, dass die Immobilie zum Verkauf steht, wollte sich aber nicht zum potenziellen Käufer äußern. Doblinger reagierte nicht sofort auf Anfragen. Doblinger ist Vorstandschef der DIBAG Industriebau und über seine Holding am Bauunternehmen Bauer beteiligt.

zuletzt editiert am 06. März 2024
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