Regionale Zentren wie die Universitätsstadt Marburg sollten von Investoren genauer betrachtet werden. (Bild: Pixabay)

Standorte & Märkte

22. December 2021 | Teilen auf:

Die neue Anziehungskraft der Regionalstädte

Wohnimmobilieninvestments: Warum Regionalzentren als Anlagestandorte immer interessanter werden. Von Moritz Kraneis, geschäftsführender Gesellschafter bei Deutsche Zinshaus

Die Lebenspläne der Menschen verändern sich – und das ist an den Wohnungsmärkten abzulesen. Zwar ziehen Berlin, Frankfurt am Main und München nach wie vor zahlreiche Neuankömmlinge an – doch der Boom der 2010er-Jahre wird sich nicht in dem Ausmaß fortsetzen. Die Corona-Krise hat sogar mancherorts für eine regelrechte Stadtflucht gesorgt.

Ruhigere Regionen mit Kleinstadtflair, mehr Natur und verbunden mit durchaus hochwertigen urbanen Strukturen stehen für hohe Lebensqualität und Familienfreundlichkeit. Aber auch die Tatsache, dass nicht mehr so viel gependelt wird, ist dafür ursächlich: Der durch die Corona-Krise befeuerte Trend zum mobilen Arbeiten sorgt für eine Wiederbelebung der ländlichen Räume. Dieses neue Verhalten wird durch das diesjährige Frühjahrsgutachten des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) untermauert. Die Zentralität von Metropolen und die Entfernung zum Stadtkern ist für viele Menschen in den Einzugsgebieten nicht mehr allzu wichtig – und diese Interessenverschiebung müssen Investoren ernst nehmen...

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zuletzt editiert am 07.12.2021