Der Countdown läuft... in 30 Tagen, am 27. Februar 2020, wird zum elften Mal der imAward verliehen.
Noch 30 Tage. Der Countdown läuft. Am 27. Februar 2020, wird zum zwölften Mal der begehrte immobilienmanager-Award verliehen.
Die Shortlists aus den zahlreichen Bewerbungen in 14 Kategorien, wurden bereits Anfang Januar bei der Jurysitzung ausdiskutiert und erstellt. Bewerbungsschluss war der 15. Dezember. In der immobilienmanager Ausgabe 11-2019 haben die Fachjuroren zusammengefasst, was für sie bei den Bewerbungen in den jeweiligen Kategorien ausschlaggebend ist, um auf die Shortlist zu kommen. Ein kleiner Rückblick:
Digitalisierung
Prof. Dr. Verena Rock MRICS, Direktorin des IIWM – Institut für Immobilienwirtschaft und -management und Professorin für Immobilieninvestment und -portfoliomanagement an der Technischen Hochschule Aschaffenburg:
„Ich freue mich, wenn sich sowohl Proptechs als auch traditionelle Immobilienunternehmen bewerben. Proptechs sollten in ihrer Bewerbung klar hervorheben, was ihre USPs sind und wie ihr Geschäftsmodell funktioniert. Etablierte Immobilienunternehmensollten Bewerber sein, die Digitalisierungsoffensiven für ihr Unternehmen starten oder Prozesse und Geschäftsfelder sukzessive mit Digitalisierungsprojekten optimieren. Gerade in dieser innovativen Kategorie kommen klare und spannend zu lesende Bewerbungen mit viel digitalem Anschauungsmaterial gut an. Wesentlich ist aber, dass die Bewerbung ermöglicht, dass unsere Jury das Produkt/das Geschäftsmodell auf einen Blick verstehen kann!“
Finanzierung
Dr. Claus Nolting, freiberuflicher Rechtsanwalt und Consultant, Mitglied in den Aufsichtsräten der LEG Immobilien AG, der IKB Deutsche Industriebank AG und der Hamburg Trust REIM:
„Gegenstand der Bewerbung sollte ein Vorhaben mit etwas Besonderem sein. Für die Bewertung sind Umfang einer Finanzierung oder Anzahl der Objekte kein besonderes Kriterium. Wichtiger sind eher besondere Finanzierungsformen oder -strukturen, aber auch der Risikogehalt und ähnliches. Die Bewerbung sollte nicht nur inhaltlich, sondern auch bei der Darstellung ansprechend strukturiert sein.“
Human Resources
Professor Dr. Kerstin Hennig, Professorin für Real Estate an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht und Leiterin des EBS Real Estate Management Institutes:
„In einem heiß umkämpften Markt zur Gewinnung von Young Talents und High Potentials stellen sich Unternehmen neu auf und gehen oft kreative Wege. Zeigen Sie uns, welche Wege Sie gehen, um Mitarbeiter zu gewinnen, erfolgreich zu integrieren und zu halten. Mit welchen Strategien begeistern Sie Ihre High Potentials? Haben Sie neue Programme entwickelt? Was unternehmen Sie im Bereich Employer Branding? Wie begleiten Sie Young Talents? Haben Sie besondere Strategien für den weiblichen Führungsnachwuchs? Ein Tipp für die Bewerber: Kreativität, innovative Strategien, neue Konzepte, nachhaltige Ansätze, Umsetzungen und Erfolge werden gesucht!“
Investment
Birger Ehrenberg FRICS, geschäftsführender Gesellschafter der ENA-Experts – Real Estate Valuation:
„Bewerber für die Kategorie Investment sollten das Besondere ihres Investments herausstellen. Überzeugen Sie die Jury mit neuen Strategien und mutigen Ideen. Grundlegende Daten sollten dabei nicht fehlen wie etwa Investitionssumme, Haltedauer und Angaben über den Exit. Haben Sie Ihre Exzellenz durch die Nutzung von Markzyklen bewiesen, und welche Wertsteigerungen konnten erzielt werden?“
Kommunikation
Fabian Hellbusch, Pressesprecher der Union Investment Real Estate:
„Zeigen Sie uns mit Ihrer Bewerbung, welchen relevanten Beitrag Ihre Öffentlichkeits- beziehungsweise Marketingarbeit zum Erfolg eines Projektes, zum Unternehmensergebnis, zu einer starken Markenpositionierung oder zur Neukundengewinnung geleistet hat. Überzeugen Sie die Jury mit mutigen und innovativen Ansätzen oder Kampagnen, die sich für Ihr Unternehmen auch nachweislich „ausgezahlt“ haben. Wer hat schon Marketingbudgets, die in den Himmel wachsen? Mit Ihrem Best Practice zeigen Sie, welchen Wertschöpfungsbeitrag auch kleinere Kommunikationmaßnahmen schaffen können.“
Lifetime
Iris Schöberl, Managing Director der BMO Real Estate Partners Germany und Head of Institutional Clients:
„Das eigene Projekt oder die eigene Leistung erscheint einem selbst häufig als ganz normal. Deshalb sollten potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten ihr Licht nicht unter den eigenen Scheffel stellen. Vielleicht sind es sogar gute Geschäftspartner, die den Anstoß von außen zur Teilnahme am immobilienmanager-Award geben.“
Management
Stefan Brendg en, freiberuflicher Berater/Vorsitzender des Aufsichtsrats der Instone Real Estate Group und der Aamundo Asset Management:
„Die Kategorie „Management“ zeichnet Außergewöhnliches und Herausragendes im Management von Immobilien aus. Je schwieriger das Projekt, je anspruchsvoller die Aufgabe, je überzeugender die Lösung – desto mehr besteht eine gute Chance auf eine Auszeichnung. Bewerber sollten die komplexen Problemstellungen des Projekts klar umreißen, um anschließend die Strategien, Konzepte und Beteiligten für eine überzeugende Problemlösung darzustellen. Am Ende sollte herausgearbeitet werden, welche Resultate so hervorstechend waren, dass sie für eine Prämiierung in Frage kommen. Das können, müssen aber nicht finanzielle Resultate sein.“
Nachhaltigkeit
Simone Lakenbrink MRICS, Leitung Nachhaltigkeit bei TÜV Süd Industrie Service:
„Die Jury freut sich auf Projekte, die den Gleichklang der Verantwortung gegenüber ökologischer Anforderung, ökonomischer Lösung und gesellschaftlicher Herausforderung im besonderen Maße demonstrieren und das Potenzial besitzen, Maßstäbe zu setzen. Dabei sollten Sie pointiert erläutern, wie das Projektziel ganzheitlich erreicht und welche integralen Instrumente genutzt wurden.“
Projektentwicklung Bestand
Timo Tschammler FRICS, CEO JLL Germany:
„Es ist mittlerweile Grundvoraussetzung energetisch und nachhaltig zu bauen. Das erwarten Investoren, Nutzer und die Gesellschaft gleichermaßen. Zugleich ist es wichtig, mit dem Objekt herauszustechen, was gelingt, indem Entwickler der Immobilie Charakter, Identität und damit einen ideellen Mehrwert geben, der sie möglichst unverwechselbar macht. Der langfristige Erfolg erwächst aber auch aus der heute nötigen Flexibilität, potenzieller Umnutzung und Mischnutzung. Deshalb muss vorausschauend geplant und gebaut und dabei auch eine Drittnutzung mitgedacht werden.“
Projektentwicklung Neubau
Stefanie Frensch, Mitglied des Vorstands der Familienstiftung Becker & Kries und Geschäftsführerin der Becker & Kries Holding:
„Der Neubau von Immobilien stellt etwas Besonderes dar und muss einen Spagat zwischen Kreativität und Nachhaltigkeit erreichen. Abgesehen von der ästhetischen Schönheit und den gesetzlichen Anforderungen ist es von großer Bedeutung, auf ein nachhaltiges Konzept zu setzen. Auch das Potenzial der Digitalisierung sollte man in jedem Neubau aufgreifen. Beim Neubau geht es um ein Zusammenspiel zwischen den Visionen von Projektentwickler und Architekt sowie dem, was im Quartier tatsächlich dringend notwendig und erforderlich ist.“
Social Responsibility
Werner Knips, Partner von Heidrick & Struggles:
„Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen in der Gesellschaft. Dies kann auf die verschiedenste Weisen passieren. Welche mitreißende Idee hatten Sie und wie haben Sie diese umgesetzt? In Ihrer Bewerbung können Sie beschreiben, warum Sie gerade hier Verantwortung übernommen haben. Dabei sollten Sie nicht vergessen, auch den internen Aufwand zu nennen. Nicht zuletzt interessiert die Jury, welchen Effekt Ihr Engagement gehabt hat.“
Stadtentwicklung
Professor Dr. Martin Wentz, Geschäftsführer von Wentz & Co./ Honorarprofessor für Stadtentwicklung an der Universität Regensburg :
„Gesucht werden gelungene städtebauliche Lösungen aus den Bereichen der Stadtentwicklung und Stadterweiterung. Hierzu zählen auch neue Quartiersentwicklungen am Stadtrand oder großflächige Sanierungen von Bestandsquartieren.“
Student/in des Jahres
Professor Dr. Tobias Just, wissenschaftlicher Leiter der IREBS Immobilienakademie und Professor für Immobilienwirtschaft an der Universität Regensburg:
„Die Studenten von heute sind die Gesichter und Gestalter unserer Branche in der Zukunft. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst sind und herausragende Studienleistungen mit sozialem Engagement verbinden."