Die DIC Asset AG hat einen Aktionsplan gestartet, zu dem unter anderem Immobilienverkäufe zur Stärkung der Liquidität gehören.
Die DIC Asset AG hat im Rahmen der Präsentation ihrer Zahlen des ersten Halbjahres 2023 einen Aktionsplan "Performance 2024" vorgelegt. Dieser Plan definiert fünf klare Punkte, an denen das Unternehmen arbeiten wird. Ziel des Aktionsprogramms ist die nachhaltige Stärkung der Liquidität und der Abbau der Verschuldung, die weitere Umsetzung der geplanten Transaktionen aus dem eigenen Bestandsportfolio, die Stärkung des operativen Bestandsgeschäfts mit hoher Vermietungsleistung, die Platzierung weiterer Investmentvehikel und eine Optimierung und Senkung der operativen Kosten. Immobilien im Wert von rund 200 Millionen Euro sollen verkauft werden.
Wie andere Immobilienunternehmen auch leidet DIC unter der aktuellen wirtschaftlichen Situation. Der Zinsaufwand betrug 53,2 Millionen Euro (Vorjahr: 30,9 Millionen Euro), die Sonderabschreibungen auf Immobilien 23,9 Millionen Euro wegen Verkäufen von Immobilien unter dem Buchwert. Daher lag das Konzernergebnis mit minus 16,6 Millionen Euro unter dem Vorjahr (30,8 Millionen Euro). Die Funds from Operations (FFO) erreichten (nach Minderheiten, vor Steuern) 22,4 Millionen Euro (Vorjahr: 53,0 Millionen Euro). Der Rückgang erklärt sich neben einer aktuell höheren Zinslast (vor allem aus der Bridge-Finanzierung zur VIB-Übernahme) aus dem nahezu vollständigen Wegfall von Transaktionen im ersten Halbjahr des laufenden Jahres.
Der neue Schwerpunkt auf Logistik - durch die Übernahme der VIB - schlug sich in der erhöhten Vermietungsleistung nieder. Sie stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 50 Prozent auf rund 257.900 Quadratmeter, unter anderem als Folge des höheren Anteils von Logistikvermietungen. Die Bruttomieteinnahmen sind insbesondere aufgrund der Konsolidierung der VIB sowie des Like-for-like-Wachstums auf 96,9 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 75,2 Millionen Euro). Like-for-Like konnten die annualisierten Mieteinnahmen des Commercial Portfolios um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
