News 2018-07-30T00:00:00Z DIC Asset: AuM erstmals über fünf Milliarden Euro

Die DIC Asset AG hat ihre Halbjahreszahlen vorgelegt. Das operative Ergebnis (FFO) steigt um sieben Prozent und die Leerstandsquote im Portfolio sinkt auf 8,9 Prozent.

Die DIC Asset AG ist nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2018 profitabel gewachsen. Das Konzernergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 23,9 Millionen Euro. Gute Erträge aus dem operativen Geschäft und die Dividendeneinnahmen aus der strategischen Beteiligung an der TLG Immobilien AG trieben den FFO um sieben Prozent auf 32,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresergebnis (H1 2017: 29,8 Millionen Euro).

Die Assets under Management wurden weiter ausgebaut und erreichten zum 30. Juni 2018 erstmals die Schwelle von fünf Milliarden Euro. Das Ankaufsvolumen im Jahr 2018 liegt bis dato bei rund 105 Millionen Euro und beinhaltet unter anderem eine Immobilie in Leverkusen für das Commercial Portfolio in Höhe von rund 52 Millionen Euro sowie zwei Ankäufe für den Fonds „DIC OB IV" in Eschborn und Mannheim für jeweils rund 17 Millionen Euro. Weitere Ankäufe für beide Geschäftsbereiche sind aufgrund der gut gefüllten Pipeline im Verlauf der zweiten Jahreshälfte zu erwarten. Die Verkäufe im Commercial Portfolio summierten sich zum 30. Juni 2018 auf rund 49 Millionen Euro.

„Das Ergebnis des ersten Halbjahrs verdeutlicht eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit unserer Teams. Die Steigerung der Vermietungsleistung um 60 Prozent und die damit einhergehende signifikante Reduzierung der Leerstandsquote sowie der Anstieg der like-for-like Mieteinnahmen erhöhen nachhaltig den Unternehmenswert durch die Wertsteigerung der Immobilien einerseits und die Erhöhung der Managementgebühren andererseits“, sagte Sonja Wärntges, Vorstandsvorsitzende der DIC Asset AG.

In ihrem Commercial Portfolio hält die DIC Asset 108 Objekte mit einem Marktwert von rund 1,6 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Mietvertragslaufzeit (WALT) liegt bei 5,2 Jahren (H1 2017: 4,3 Jahre). Die EPRA Leerstandsquote hat sich innerhalb eines Jahres von 11,2 Prozent auf 8,9 Prozent verringert.

Siebter Spezialfonds gestartet
Im Segment Funds hat die DIC im ersten Halbjahr ihren Wachstumskurs konsequent weiterverfolgt und die Assets under Management gegenüber dem Vorjahr um eine halbe Milliarde Euro auf rund 1,8 Milliarden Euro gesteigert. Dazu beigetragen hat im Berichtszeitraum auch die Auflage eines weiteren Fonds aus der DIC Office Balance-Reihe. Der Fonds „DIC OB V" hat ein Zielinvestitionsvolumen von 350 bis 400 Millionen Euro und eine jährliche Zielrendite von 4,0 bis 4,5 Prozent. Die Transaktion wird erst im dritten Quartal 2018 ergebniswirksam.

Die Erträge aus dem Fondsgeschäft konnten gegenüber dem Vorjahr signifikant von 6,9 Millionen Euro um rund 60 Prozent auf 11,0 Millionen Euro gesteigert werden, wobei hier neben laufenden Management-Fees insbesondere die Erlöse aus dem Anteilsscheinverkauf des Fonds „DIC HSB" im ersten Quartal 2018 eine Rolle spielten.

Strategische Beteiligung an TLG generiert hohen Ergebnisbetrag
Im Segment Other Investments lagen die Assets under Management bei rund 1,6 Milliarden Euro. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 stieg insbesondere das bewirtschaftete Immobilienvermögen im Drittgeschäft von 0,7 Milliarden Euro auf nunmehr 1,2 Milliarden Euro. Bei den Joint Ventures wurde die Veräußerung des letzten zu verkaufenden Objekts beurkundet.

Einen herausragenden Beitrag zum Ergebnis der DIC Asset AG lieferte im Berichtszeitraum der Dividendenertrag in Höhe von 10,2 Millionen Euro der strategischen Beteiligung an der TLG Immobilien AG.

Zinsaufwand für das Commercial Portfolio verbessert
Das Zinsergebnis lag im ersten Halbjahr 2018 bei minus 19,2 Millionen Euro (H1 2017: minus 16,8 Millionen Euro), im Wesentlichen bedingt durch eine vorübergehende doppelte Zinsbelastung bei den Anleihen. Die Finanzmittel aus der Emission der fünften Unternehmensanleihe 17/22 im Juli 2017 mit nachfolgender Aufstockung Anfang 2018 wurden insbesondere zur Rückzahlung der am 09. Juli 2018 ausgelaufenen Anleihe 13/18 eingesetzt. Der Zinsaufwand für das Commercial Portfolio konnte gegenüber dem Vorjahr klar verbessert werden. Der Nettoverschuldungsgrad (Loan-to-Value) bereinigt um Warehousing-Effekte liegt bei 57,3 Prozent (31.12.2017: 57,0 Prozent).

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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