2017 konnte die DG Hyp das zweithöchste Neugeschäftsvolumen bei gewerblichen Immobilienfinanzierungen ihrer Geschichte erreichen. Für dieses Jahr rechnet Bankchef Reutter allerdings mit rückläufigen Margen.
Im Fahrwasser der günstigen immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich die DG Hyp im Geschäftsjahr 2017 weiterhin positiv entwickelt. „Das Geschäftsergebnis lag spürbar über den eigenen Erwartungen, wie die Bank heute mitteilte. „Das Resultat des positiven Neugeschäftsergebnisses spiegelt sich auch in der stabilen Ertragslage der Bank wider. Insgesamt können wir uns über ein Betriebsergebnis von rund 173 Millionen Euro freuen“, sagte Dr. Georg Reutter, Vorsitzender des Vorstands.
In der gewerblichen Immobilienfinanzierung hat die DG Hyp 2017 ein Neugeschäftsvolumen von 6,4 Milliarden Euro (2016: 7,4 Milliarden Euro) erzielt. Der strategischen Ausrichtung entsprechend entfielen 6,1 Milliarden Euro auf den Kernmarkt Deutschland.
Bündelung der Gewerbekreditbestände bei der DG Hyp
Im Zuge der Fusion von DZ Bank und WGZ Bank wurde im Berichtsjahr entschieden, das gewerbliche Immobilienfinanzierungsgeschäft der DZ Bank Gruppe bei der DG Hyp zu bündeln. Das Portfolio umfasst einen Bestand von rund 2,6 Milliarden Euro und wird ab 2018 bis Mitte des Jahres 2019 sukzessive bei der DG Hyp konsolidiert. Bereits im September 2017 abgeschlossen wurde der Übergang eines Portfolios an Darlehen von Kapitalanlagegesellschaften, das ein Volumen von 0,8 Milliarden Euro umfasst. Vor diesem Hintergrund ist auch der Immobilienkreditbestand um auf 20,5 Milliarden Euro angestiegen. Der planmäßige Rückgang im nicht strategischen Immobilienkreditgeschäft, insbesondere der privaten Baufinanzierung, konnte durch das gute Neugeschäftsvolumen in der gewerblichen Immobilienfinanzierung kompensiert werden.
2018 Neugeschäftsabschlüsse auf gutem Niveau erwartet
„Derzeit arbeiten wir mit großem Engagement an der Fusion, die Ende Juli 2018 vollzogen sein soll. Gleichzeitig konzentrieren wir uns mit unveränderter Intensität auf unser Geschäft“, betont Dr. Reutter. Das laufende Jahr ist von einer weiterhin guten Immobilienkonjunktur geprägt, die auf starken wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und niedrigen Zinsen basiert. „Der Rückenwind aus jahrelang gesunkenen Zinsen nimmt ab und der Bankenwettbewerb verschärft sich mit jedem guten Jahr weiter“, so Dr. Reutter. „Für 2018 rechnen wir deshalb mit leicht rückläufigen Margen und einem geringeren Neugeschäft in der gewerblichen Immobilienfinanzierung als im Vorjahr.“