News 2017-06-29T00:00:00Z Deutsche Wohnen: Eine Milliarde Euro für Modernisierungen

Bei der Präsentation ihres Nachhaltigkeitsberichtes hat die Wohnungsgesellschaft die massive Aufstockung ihres Modernisierungsprogrammes bekannt gegeben.

Die Deutsche Wohnen hat ihren Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht. Ergänzend zum Geschäftsbericht informiert dieser umfassend über die ökologischen, gesellschaftlichen und mitarbeiterbezogenen Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens.

Ausweitung Investitionsprogramm für energetische Modernisierungen
Insgesamt eine Milliarden Euro plant die Deutsche Wohnen bis zum Jahr 2021 in die energetische Sanierung und Modernisierung ihres Gebäudebestands zu investieren. Das bisherige Modernisierungsprogramm in Höhe von 400 Millionen Euro wurde damit deutlich ausgeweitet.

Über das Gemeinschaftsunternehmen G+D betreibt die Deutsche Wohnen ein ganzheitliches Energiemanagement für ihre Bestände, um die Effizienz der Wärmeerzeugungsanlagen weiter zu steigern sowie Energiekosten und CO 2 -Emissionen langfristig zu reduzieren. Der Bericht gibt einen Einblick in die wesentlichen Projekte der nächsten Jahre.

Energiebilanz besser als im Bundesdurchschnitt
Die Deutsche Wohnen hat die Energieeffizienz ihrer Bestände im Berichtsjahr weiter verbessert und konnte den Mittelwert des Portfolios auf 135,1 Kilowattstunden pro Quadratmeter pro Jahr reduzieren (2015: 139,1). Insgesamt liegen rund 74 Prozent der Wohneinheiten unter dem Durchschnittsverbrauch der Wohngebäude in Deutschland von 160 Kilowattstunden.

Neubau und Nachverdichtung als Antwort auf knappen Wohnraum in Ballungsgebieten
Bis zum Jahr 2020 plant die Deutsche Wohnen 2.200 neue Wohnungen im Großraum Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig und Dresden zu schaffen. Dafür investiert das Unternehmen knapp 500 Millionen Euro. Das erste fertiggestellte Neubauprojekt in Potsdam-Babelsberg wurde von der DGNB mit dem Gold-Standard vorzertifiziert. Langfristig plant die Deutsche Wohnen bis zu 10.000 weitere neue Wohnungen überwiegend in Berlin und auf eigenen Grundstücken zu errichten.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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