Die Deutsche Pfandbriefbank hat im ersten Halbjahr ein Vorsteuerergebnis von 117 Millionen Euro erzielt.
Die Pbb Deutsche Pfandbriefbank hat im ersten Halbjahr 2019 ein Vorsteuerergebnis von 117 Millionen Euro erzielt (IFRS, Konzern, prüferisch durchgesehen). Sie schließt damit operativ an das gute Vorsteuerergebnis des ersten Halbjahres 2018 von 122 Millionen Euro an. Mit Blick auf den guten Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres 2019 hatte die Pbb Ende Juni die Jahresprognose angehoben auf ein Vorsteuerergebnis am oberen Rand oder leicht über der Guidance von 170-190 Millionen Euro. Diese Prognose berücksichtigt die vollen Risikoaufwendungen gemäß Planung für das Jahr 2019.
Die positive Entwicklung der Pbb im ersten Halbjahr 2019 war insbesondere auf das erneut höhere Zinsergebnis zurückzuführen: Die wichtigste Ertragskomponente stieg auf 229 Millionen Euro (Vorjahr: 220 Millionen Euro). Gleichzeitig fielen per Saldo keine Risikoaufwendungen für das Kreditportfolio der Bank an (Vorjahr: Auflösung von acht Millionen Euro). Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich leicht auf 93 Millionen Euro (Vorjahr: 88 Millionen Euro), weil die Bank verschiedene Digitalisierungsinitiativen und neue regulatorische Anforderungen umsetzt.
Beim Neugeschäft hat die Pbb weiter zugelegt und verzeichnet für das ersten Halbjahr 2019 ein Volumen von 4,6 Milliarden Euro. Gesteigert hat die Pbb im zweiten Quartal auch die Bruttoneugeschäftsmarge in der gewerblichen Immobilienfinanzierung. Sie stieg gegenüber dem ersten Quartal, das durch einen hohen Anteil von Transaktionen mit noch konservativerem Risikoprofil geprägt war, auf größer 150 Basispunkte (BP) und bewegt sich damit auf dem Niveau der Durchschnittsmarge für das Gesamtjahr 2018. Für das ersten Halbjahr 2019 ergab sich somit eine durchschnittliche Bruttoneugeschäftsmarge größer 140 Basispunkte. Der durchschnittliche Beleihungsauslauf sank im ersten Halbjahr weiter auf 57 Prozent.
Das Volumen in der gewerblichen Immobilienfinanzierung betrug im ersten Halbjahr 4,4 Milliarden Euro, verglichen mit 3,6 Milliarden Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Positiv auf die Marge wirkte sich insbesondere der größere Anteil des US-Geschäfts aus, das im Halbjahr mit rund 15 Prozent zum Neugeschäft beitrug.