Deutsche Investoren waren 2016 mit 4,46 Milliarden US-Dollar die größte internationale Büro-Investorengruppe in den USA.
Auf dem US-Immobilienmarkt wurde 2016 laut CBRE mit 141,7 Milliarden US-Dollar für Büroimmobilien-Investments das zweithöchste Ergebnis seit 2007 erzielt. Deutsche Investoren waren mit 4,46 Milliarden US-Dollar die größte internationale Büro-Investorengruppe.
Nicht ganz eindeutig sind die Prognosen für dieses Jahr. Einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Büromarktes wird laut CBRE im laufenden Jahr der zunehmend enge und teure Arbeitsmarkt haben – ein Trend, bei dem sich keine gegenläufige Tendenz abzeichnet. Derzeit steigt die Anzahl der Bürojobs, sodass die Nachfrage nach Mietobjekten generell zunimmt. So konnte die Leerstandsrate im vierten Quartal des vergangenen Jahres zum ersten Mal seit 2008 unter 13 Prozent fallen. Neue Projektentwicklungen konzentrieren sich in den Märkten, in denen die Nachfrage und Mietpreisentwicklung robust waren.
Auch Eigentümer investieren laut dem aktuellen „Americas Office Trends Report“ von CBRE umfangreich in ihren Bestand, um diesen wettbewerbsfähig gegenüber Neubauten zu machen und der Nachfrage nach attraktiven und hocheffizienten Flächen gerecht zu werden.
Die aktivsten ausländische Investoren in den USA
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Deutschland (4,46 Milliarden US-Dollar)
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Kanada (3,68 Milliarden US-Dollar)
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China (3,11 Milliarden US-Dollar)
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Südkorea (2,65 Milliarden US-Dollar)
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Katar (2,31 Milliarden US-Dollar)
Die Preise für Büroimmobilien sind in den USA 2016 um zehn Prozent gestiegen. „Die Risikobereitschaft der Investoren in den USA steigt, was beispielsweise an dem um 27 Prozent gestiegenen Transaktionsvolumen in den Central Business Districts (CBDs) der Städte, die nicht zu den wichtigsten Metropolregionen zählen, zu erkennen ist“, erklärt Peter Schreppel, Head of International Investment bei CBRE in Deutschland.
Das höchste Investitionsvolumen wurde in Manhattan (22,7 Milliarden US-Dollar) verzeichnet, gefolgt von Los Angeles (11,3 Milliarden US-Dollar), Boston (7,9 Milliarden US-Dollar), San Francisco (7,7 Milliarden US-Dollar) und Dallas (6,3 Milliarden US-Dollar).
