News 2018-08-30T00:00:00Z Deutsche Hypo zieht Halbjahresbilanz

Die Deutsche Hypo erzielt ein Halbjahresergebnis von knapp 34 Millionen Euro. Eines der Highlights war die Emission des ersten Benchmark-Hypothekenpfandbriefs in GBP.

Die Deutsche Hypothekenbank erzielte im ersten Halbjahr 2018 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 33,9 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 35,2). Damit setzt sich die kontinuierlich gute Ergebnisentwicklung der Bank auch im Jahr 2018 fort. Sabine Barthauer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Hypo: „Bemerkenswert ist insbesondere, dass wir unsere Vorsorgereserven erneut stärken und die Portfolio-Qualität weiter verbessern konnten – sowohl im Immobilienfinanzierungs- als auch im Kapitalmarktgeschäft.“

Immobilienfinanzierungsbestand stabil gehalten
In ihrem Kerngeschäftsfeld Gewerbliche Immobilienfinanzierung erzielte die Deutsche Hypo in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ein Neugeschäftsvolumen in Höhe von 1.402,9 Millionen Euro (Vj.: 2.116,2). Die Entwicklung sei auf das weiterhin von hohem Wettbewerb geprägte Marktumfeld sowie auf die Beibehaltung der qualitätsorientierten Kreditvergabe der Bank zurückzuführen. Der Großteil der Neugeschäftsabschlüsse entfiel mit 1.049,4 Millionen Euro auf Deutschland.

Als dominierende Assetklasse erwiesen sich erneut die Büroimmobilien mit einem Anteil von 40,3 Prozent (Vj.: 33,7) am gesamten Neugeschäftsvolumen. Dahinter folgten die Einzelhandels- und Wohnimmobilien mit Anteilen von 24,3 Prozent (Vj.: 33,1) bzw. 19,6 Prozent (Vj.: 18,3). Ihren Bestand an gewerblichen Immobilienfinanzierungen konnte die Deutsche Hypo mit 12.116,3 Millionen Euro (Vj.: 12.077,1) stabil halten.

Ergebnisverbesserung im Kerngeschäftsfeld
Zum Gesamtergebnis der Bank steuerte das Kerngeschäftsfeld Gewerbliche Immobilienfinanzierung 68,1 Millionen Euro bei, eine Verbesserung um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Vj.: 63,9). Haupttreiber für diese erfreuliche Ergebnisentwicklung, die erneut zur Bildung von Vorsorgereserven genutzt wurde, war das positive Risikoergebnis im Kerngeschäftsfeld. Für die Gesamtbank stand ein deutlich verbessertes Risikoergebnis in Höhe von minus 3,0 Millionen Euro (Vj.: minus 19,5) zu Buche.

Hohe Investorennachfrage nach Emissionen
Im ersten Halbjahr 2018 platzierte die Deutsche Hypo erstmals einen Benchmark-Hypothekenpfandbrief in Britischen Pfund (GBP). Die Emission mit einem Volumen von 355 Millionen GBP stieß auf genauso positive Investorenresonanz wie zwei weitere, in Euro denominierte Pfandbrief-Emissionen im Benchmark-Format. Insgesamt summierten sich die herausgegebenen Hypothekenpfandbriefe auf 1.203,0 Millionen Euro (Vj.: 628,0), während sich die ungedeckten Schuldverschreibungen auf 423,8 Millionen Euro (Vj.: 1.619,9) beliefen. Das gesamte Volumen der platzierten Wertpapiere, die der bedarfsgerechten Refinanzierung des Immobilienfinanzierungsneugeschäfts dienten, erreichte folglich einen Wert von 1.626,8 Millionen Euro (Vj.: 2.247,9).

„Dank ihrer guten Marktposition und der guten Qualität ihres Immobilienfinanzierungsportfolios ist die Deutsche Hypo gut gerüstet, um sich in dem kompetitiven Marktumfeld auch zukünftig zu behaupten. Wir werden weiterhin an unserer konservativen Risikostrategie festhalten und nur Neugeschäft abschließen, von dem wir in qualitativer Hinsicht überzeugt sind“, kündigt Barthauer an. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2018 ist sie zuversichtlich: „Unsere Zielmärkte präsentieren sich aktuell weiterhin robust. Daher rechnen wir mit einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung und gehen davon aus, am Jahresende ungefähr das Vorjahresergebnis in Höhe von 62,7 Millionen Euro bestätigen zu können.“

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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