Muss es immer München, Hamburg oder Frankfurt sein? Gibt es nicht andere Städte, in denen sich mit Bürogebäuden auch gute Renditen erwirtschaften lassen, bei deutlich geringeren Kaufpreisen?
Der Hype um Büroimmobilien in den Big-7-Städten dauert unvermindert an. Wer etwas auf sich hält und ein gut gefülltes Portemonnaie hat, kauft dort. Nicht nur Deutsche, auch viele ausländische Investoren schätzen den hiesigen Markt mit seinen niedrigen Zinsen und sind nach wie vor auf Einkaufstour. Was immer öfter zu einer Verknappung des Angebotes, einer Verteuerung der angebotenen Immobilien und deren Mieten, aber auch zu sinkenden Renditen führt.
Experten schätzen, dass sie in diesem Jahr auf unter vier Prozent sinken werden. Da scheint es logisch, sich in kleineren Städten umzutun. In B-, aber auch in C- oder sogar D-Städten. Das Analysehaus Bulwiengesa hat die deutschen Büro-Städte analysiert.
Deutsche Büro-Städte im Vergleich
Investitionen in Büroimmobilien attraktiver B-Standorte wie beispielsweise Bonn, Leipzig oder Hannover – kein Experte würde sie zurzeit ablehnen. Bei einem Abflauen der Nachfrage besteht in vielen C- und D-Städten hingegen ein hohes Wiedervermietungsrisiko. Eine Ausnahme machen da nur die Universitätsstädte.
Investoren müssen also sehr genau überlegen, wo sie investiert. Doch auch wenn die Kaufpreise steigen und die Renditen sinken kann es sich lohnen zu kaufen. Neben der Anfangsrendite ist schließlich der Total Return über die Jahre entscheidend.
Autor: Ines Rákóczy
