News 2017-09-11T00:00:00Z Demire verkauft Büroimmobilie

Erfolgreicher Verkauf einer Büroimmobilie aus Fondsbeteiligung der Fair Value REIT - weitere Optimierung der Konzernstruktur.

Die Fair Value REIT-AG, an der die Demire Deutsche Mittelstand Real Estate AG derzeit 77,7 Prozent der Stimmrechte hält, hat eine Büroimmobilie des Tochterunternehmens IC Fonds & Co. Büropark Teltow KG (IC 07) in Teltow, Brandenburg verkauft. Fair Value ist wiederum mit 78,16 Prozent an der IC Fonds & Co. Büropark Teltow KG (IC 07) beteiligt. Die Beteiligungshöhe war in den vergangenen Jahren durch ein öffentliches Angebot sowie durch Zukäufe auf dem Zweitmarkt sukzessive erhöht worden.

Die Erwerberin der südlich von Berlin gelegenen Immobilie ist ein Family Office aus Berlin. Der Verkaufserlös der unbelasteten Immobilie liegt mit insgesamt 11,5 Millionen Euro um rund 2,25 Millionen . Euro bzw. rund 24 Prozent über dem zum 30. Juni 2017 festgestellten Verkehrswert. Das Objekt in Teltow war die einzige Immobilie des Tochterunternehmens IC 07. Nach Abwicklung des Kaufvertrages erfolgt die Auflösung der Tochtergesellschaft.

Neben der Liquidation des Fonds IC 07 ist zudem nach der Übernahme von zwei Objekten in den Direktbesitz und den bereits vollzogenen Verkauf eines vollvermieteten Fachmarktzentrums in Krefeld zum Verkehrswert, ebenfalls die Liquidation des Immobilien-Fonds Nr. 6 GmbH & Co. KG (BBV 06) geplant. Auf Konzernebene der Demire werden durch die geplante Liquidation beider Fonds die Verwaltungskosten in Höhe von rund 400.000 Euro pro Jahr perspektivisch sinken. Damit setzt die Demire wie geplant unter ihr Programm zur Vereinfachung derKonzernstruktur und Optimierung ihrer Kostenstruktur um. Unter anderem ist eine Reduktion der Finanzierungskosten, Kostenoptimierung und Straffung der Gruppenstruktur vorgesehen. Auch der weitere Ausbau des aktuellen Portfolios auf ein Volumen von rund zwei Milliarden Euro ist geplant. Der Fokus des Geschäftsmodells liegt dabei unverändert auf Gewerbeimmobilien-Akquisitionen an deutschen Sekundärstandorten.

Zudem soll durch eine permanente Effizienzsteigerung sowie im Zuge des geplanten Wachstums durch Skaleneffekte im Immobilienmanagement die Kostenbasis weiter optimiert werden. Durch eine weitere Optimierung des Finanzierungsmix, insbesondere auch unter konkreter Prüfung von Finanzierungsoptionen, sollen die durchschnittlichen Zinskosten gesenkt und mittelfristig ein Netto-Verschuldungsgrad von rund 50 Prozent erreicht werden.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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