News 2019-03-20T00:00:00Z Demire verdoppelt FFO I im Geschäftsjahr 2018

Der FFO I verdoppelte sich auf 23,4 Mio. Euro. Für 2019 prognostiziert der Vorstand ein FFO-Ergebnis von 27 bis 29 Millionen Euro.

Die Demire Deutsche Mittelstand Real Estate AG hat sich im Geschäftsjahr 2018 erfolgreich entwickelt und signifikante Verbesserungen bei wesentlichen operativen und portfoliobezogenen Kennzahlen erzielt. Das geht aus dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht der Gesellschaft für das Jahr 2018 hervor.

Die Funds from Operations (FFO I, vor Minderheiten, nach Steuern) summierten sich im Berichtsjahr auf rund 23,4 Millionen Euro und haben sich damit gegenüber dem Vorjahr (11,7 Millionen Euro) verdoppelt. Gründe dafür waren insbesondere das erheblich verbesserte Zinsergebnis, geringere Instandhaltungskosten sowie das gestiegene Vermietungsergebnis. Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung hatte der Vorstand der Gesellschaft bereits im November 2018 die Prognose für die FFO I im Gesamtjahr 2018 von 16 Millionen Euro bis 18 Millionen Euro auf 23 Millionen Euro bis 24 Millionen Euro erhöht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist 2018 um 42,5 Millionen Euro auf 127,1 Millionen Euro gestiegen (2017: 84,6 Millionen Euro).

Mieterträge stabil – Nettoverschuldung erheblich reduziert
Die Mieterträge des Demire-Konzerns von insgesamt 73,7 Millionen Euro (2017: 73,7 Millionen Euro) lagen innerhalb der im November 2018 auf rund 73 Millionen Euro bis 74 Millionen Euro erhöhten Prognose und sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum dank einer erfolgreichen Vermietungsleistung und trotz des bilanzwirksamen Verkaufs von nicht-strategischen Immobilien stabil geblieben. Das Periodenergebnis nach Steuern lag mit 69,1 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert (2017: 19,4 Millionen Euro), im Wesentlichen trugen dazu die aufgrund der Refinanzierungsaktivitäten in 2017 geringeren Finanzierungsaufwendungen sowie die Bewertungseffekte im Bestandsportfolio im Geschäftsjahr 2018 bei.

Der Nettoverschuldungsgrad (Net Loan-to-Value) ging im Vergleich zum Vorjahr von 60,1 Prozent auf 38,7 Prozent zum 31. Dezember 2018 zurück. Die erhebliche Reduzierung ist im Wesentlichen durch Wertsteigerungen der Bestandsimmobilien sowie durch den im Vorjahresvergleich höheren Bestand an Zahlungsmitteln begründet, der insbesondere aus der Aufnahme von Eigenkapital im Rahmen einer Barkapitalerhöhung mit einem Bruttoemissionserlös über rund 150 Millionen Euro im November 2018 resultiert.

EPRA-Leerstandsquote weiter reduziert
Der Marktwert des Bestandsportfolios belief sich zum 31. Dezember 2018 auf 1.130,4 Millionen Euro (31. Dezember 2017: 1.034,1 Millionen Euro). Die gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge lag bei rund 4,5 Jahren (31. Dezember 2017: 4,9 Jahre). Das Immobilienportfolio erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Nettowertzuwachs von 93,1 Millionen Euro (2017: 48,6 Millionen Euro). Daraus resultiert eine Bruttomietrendite des Bestandsportfolios von 6,5 Prozent zum Bilanzstichtag. Dank der guten Vermietungsleistung ging die EPRA-Leerstandsquote des Bestandsportfolios im Jahresverlauf um insgesamt 190 Basispunkte auf 7,5 Prozent zum Ende des Geschäftsjahres zurück (31. Dezember 2017: 9,4 Prozent). Die annualisierten Mieteinnahmen des Bestandsportfolios, bereinigt um Käufe und Verkäufe (Like-for-like-Betrachtung) stiegen im Geschäftsjahr 2018 um 2,1 Millionen Euro beziehungsweise 2,9 Prozent.

Prognose des Vorstands für 2019
Für das Geschäftsjahr 2019 plant die Demire aus der Vermietung ihres Immobilienbestands zum 31. Dezember 2018, nach dem Abgang bereits veräußerter Immobilien sowie geplanten Verkäufen und unter Berücksichtigung bereits notariell beurkundeter Ankäufe Mieterträge in Höhe von rund 77 bis 79 Millionen Euro zu erwirtschaften. Auf Basis der erwarteten Mieteinnahmen sowie der bereits berücksichtigten positiven Effekte aus der weiteren Umsetzung der Strategie im Geschäftsjahr 2019 rechnet die Demire gegenüber der Vorjahresperiode mit einem weiteren Anstieg des FFO-Ergebnisses für 2019 (FFO I, vor Minderheiten, nach Steuern) auf eine Spanne von 27 Millionen Euro bis 29 Millionen Euro.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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