Gestern wurde der Rücktritt von CEO Andreas Steyer bekannt gegeben. Heute kassiert Demire seine FFO-Prognose für 2016 deutlich. Und es gibt weitere schlechte Nachrichten für die Aktionäre.
Das Immobilienaktienunternehmen Demire muss seine Prognose der Funds From Operations ohne Berücksichtigung von Erträgen aus Verkäufen für das Geschäftsjahr 2016 deutlich nach unten korrigieren. Erst gestern hatte Demire den Abgang von CEO Andreas Steyer im Sommer verkündet. Eigentlich wäre sein Vertrag noch bis März 2019 gelaufen.
Für das Geschäftsjahr 2016 musste der Vorstand die FFO-Prognose auf sieben bis acht Millionen Euro nach unten korrigieren. Ursprünglich hatte Demire noch im Herbst 2016 mit 19,1 Millionen Euro gerechnet. "Wesentlicher Grund für das Abweichen von der Prognose ist, dass sich geplante Reduzierungen von Verwaltungskosten entgegen den Erwartungen des Vorstands noch nicht realisieren ließen", heißt es in einer Mitteilung.
Außerdem konnten geplante Verrechnungen von Steuern auf Ebene bestimmter Tochtergesellschaften mit Verlustvorträgen nicht umgesetzt werden. Generell laufen dem Unternehmen die Kosten aus dem Ruder: Denn auch unerwartet hohe Kosten für Mieterausbauten seien angefallen.
Der Vorstand geht weiterhin von stabilen Mieterträgen für das Geschäftsjahr 2017 aus. Die Prognose für 2017 zog Demire trotzdem zurück und kündigte an "nach Aktualisierung der Planungsrechnung eine neue Prognose der FFO für das Geschäftsjahr 2017" bekanntzugeben.
