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Beim Debt Equity Swap werden aus Gläubigern eines kriselnden Unternehmens neue Gesellschafter. (Quelle: Pixabay)

Finanzierung

4. December 2022 | Teilen auf:

Debt Equity Swap: Aus Gläubiger wird Gesellschafter

Die wirtschaftlich angespannte Lage, gepaart mit hohen Preisen für Gas und Waren, macht auch vor Immobilienunternehmen nicht Halt. Bereits im September forderte der Bundesverband staatliche Unterstützung. Doch was passiert mit dem Geld der Gläubiger, wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig wird? Die Umwandlung von Forderungen in Eigenkapital, auch bekannt als Debt Equity Swap oder Schuldenbeteiligungstausch, kann für alle Seiten attraktiv sein. Von Thomas Dömmecke

Steht ein Immobilienunternehmen vor der Insolvenz – oder kommt ihr bedrohlich nahe – geht es zunächst darum, die Insolvenzgründe zu erforschen und zu beseitigen. Im nächsten Schritt werden sich schließlich die Akteure bemühen, die finanzielle Schieflage des Unternehmens insofern zu beheben – etwa, indem sie neue Liquiditätsquellen auftun. Weil häufig bereits in den Büchern des Unternehmens Bilanzverluste entstanden sind und das Fest-, Stamm- oder Grundkapital nicht mehr vollständig durch die Vermögenswerte gedeckt ist, sollte ein Ziel sein, diese Bilanz nach Möglichkeit auszugleichen.

Ein bewährtes, aber durchaus komplexes Instrument für die Bilanzbereinigung ist der Schuldenbeteiligungstausch oder auf Englisch: der Debt Equity Swap. Dabei werden die Forderungen aller oder einzelner Gläubiger in Eigenkapital – also Gesellschaftsanteile – am Immobilienunternehmen umgewandelt, das dadurch fortgeführt werden kann...

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zuletzt editiert am 15.11.2022