Als Gartenstadt hat das Architekturbüro Adept aus Kopenhagen Kölns neuen Stadtteil Kreuzfeld konzipiert. (Bild: Stadt Köln/ADEPT ApS + Karres en Brands)
Als Gartenstadt hat das Architekturbüro Adept aus Kopenhagen Kölns neuen Stadtteil Kreuzfeld konzipiert. (Bild: Stadt Köln/ADEPT ApS + Karres en Brands)

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13. December 2021 | Teilen auf:

Gartenstadt im Kölner Norden

Der neue Kölner Stadtteil Kreuzfeld wird nach dem Entwurf des Kopenhagener Architekturbüros Adept entstehen.

Der „Publikumsliebling“ hat den städtebaulichen Wettbewerb für den neuen Kölner Stadtteil Kreuzfeld gewonnen: Das Konzept „Woodhood“ des Architekturbüros Adept Aps aus Kopenhagen hat das Rennen gemacht. Nach den Worten von Kölns Planungsdezernent Markus Greitemann fand er nicht nur bei der Jury, sondern auch bei der Bevölkerung den größten Anklang. Zum Planungsteam gehörten auch Karres en Brands, Landschapsarchitecten b.v. aus Hilversum, Argus Stadt und Verkehr PartG mbH aus Hamburg und Metabolic BV aus Amsterdam.

Rund 8.000 Menschen sollen in Kölns 87. Stadtviertel leben, das rund 3.000 Wohneinheiten bieten wird. Beim Siegerentwurf hob Greitemann die „größtmöglichen öffentlichen Grünflächen“ hervor, die als eine Art Anger angelegt werden. In dieser „Gartenstadt der Zukunft“ wird es eine Mischung von Wohnformen geben, um den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ein Angebot zu machen. Der Beteiligungsprozess für die Bürgerinnen und Bürger, der bisher schon lief, soll fortgeführt und verstärkt werden.

Der Zeitplan: Im Jahr 2022 wird ein Rahmenplan erstellt für die zukünftige Bebauungsplanung. Wann das erste Haus gebaut wird, hängt vor allem von der Verkehrserschließung ab.

Das Plangebiet im linksrheinischen Kölner Norden grenzt an den Stadtteil Blumenberg und hat eine Fläche von über 80 Hektar. Neben dem Wohnungsbau gilt es, Möglichkeiten des Arbeitens, mehrfach nutzbare Freiräume sowie Sozial-, Kultur- und Bildungseinrichtungen in das Planungskonzept zu integrieren.

zuletzt editiert am 13.12.2021