Leonhard Sachsenhauser
Leonhard Sachsenhauser ist Founding Partner bei Coros. (Quelle: Coros)

Standorte & Märkte

31. March 2022 | Teilen auf:

Kommentar: Das Ende der Assetklasse

Mischnutzungen werden die Metropole von morgen prägen. Sie sorgen für urbanes Flair, ermöglichen eine nachhaltige Lebensweise und schaffen so Mehrwert für Nutzer und Investoren. Von Leonhard Sachsenhauser

Schaut man sich in deutschen Großstädten um, sieht man meist eine klare funktionale Verteilung von Raum: Wohnen, Arbeiten und Einkaufen findet häufig noch immer in getrennten Stadtteilen statt. Viele Innenstadtbereiche sind nach Schluss der Geschäftszeiten wie ausgestorben - eine Folge der großflächigen Einzelhandelslagen oder Bürostandorte. Doch das wird nicht mehr lange so sein. Denn die Metropole des 21. Jahrhunderts wird schon bald anders aussehen, ja aussehen müssen: Kommunikativer, grüner und vielfältiger.

Vernetzt und multifunktional

Dahinter steht der Wunsch von Stadtbewohnern und Communities nach urbanen Erlebnisräumen. Deutschlands Metropolen werden sich diesem wandelnden Bedürfnis anpassen müssen. Städte werden sich verdichten, gleichzeitig werden Nutzungsarten verschmelzen und durch kurze Wege miteinander verbunden sein. Das wird eine neue Nachfrage nach urbaneren Immobilien und Raumkonzepten anfachen. Die Menschen von heute wollen wieder in der Innenstadt leben, arbeiten und wohnen.

Die seit der Nachkriegszeit dominierende Funktionstrennung in einzelne Assetklassen wie Büro, Wohnen, Einzelhandel hat ausgedient...

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zuletzt editiert am 04.04.2022