News 2021-01-12T00:00:00Z Dänemark: 38 Supermärkte für neuen Savills-IM-Fonds

Für einen neuen europäischen Lebensmittel-Einzelhandel-Fonds hat Savills IM 38 Objekte in Dänemark zu einem Kaufpreis von rund 140 Millionen Euro akquiriert.

Savills IM hat ein erstes Investment für seinen neu aufgelegten "European Food Retail Fund" getätigt: ein dänisches Supermarktportfolio bestehend aus 38 urban gelegenen Objekten mit einem Volumen von rund 140 Millionen Euro. Die Objekte sind fest für 15 Jahre an den Lebensmitteldiscounter „Rema 1000 Dänemark“ vermietet. Die Tochter der norwegischen Lebensmittelhandelsgruppe Reitan Handel verfügt in Dänemark über einen Marktanteil im Lebensmittelsegment von 15,5 Prozent. Der Erwerb erfolgte im Rahmen einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion, basierend auf einer Anfangsrendite von fünf Prozent.

Savills IM wurde bei der Transaktion von Bruun & Hjejle, KHR Architects, Savills und Capital Investment beraten. Anbieter war Capital Investment aus Dänemark.

„Die 38 Objekte verteilen sich gut diversifiziert über urbane Lagen in den wesentlichen dänischen Städten und Gemeinden“, kommentiert Gerhard Lehner, Managing Director und Head of Fund Management bei Savills IM in Deutschland. „Rema 1000 Discounter weisen in Dänemark über dem Branchendurchschnitt liegende Umsätze pro Quadratmeter auf. Nicht zuletzt wegen des langfristigen Mietvertrags und der über dem Ziel liegenden Renditeprognose passt dieses Investment daher perfekt zur Strategie unseres neuen Fonds. Weitere Immobilien haben wir bereits in der Ankaufsprüfung.“

Der neue Spezialfonds hat zum ersten Closing Kapitalzusagen in Höhe von 109 Millionen Euro von sechs deutschen institutionellen Investoren erhalten und zielt als Core-/Core Plus-Fonds vor allem auf eine nachhaltige jährliche Ausschüttungsrendite von mindestens 5,0 Prozent ab. Die Renditeprognose für das dänische Startportfolio übertrifft dieses Ziel. Der Fokus der Fondsstrategie liegt auf dem Erwerb von weiteren Supermarkt-Portfolios ab einem Volumen von in der Regel rund 50 Millionen Euro. Ferner kann der Fonds als Beimischung auch Nachbarschaftszentren, gemischt genutzte innerstädtische Objekte sowie Fachmarktzentren erwerben, sofern diese Lebensmitteleinzelhändler als Ankermieter aufweisen und mindestens 70 Prozent der Mieteinnahmen von Mietern aus den Bereichen Nahrungs-/Lebensmittel und Grundversorgung stammen. Auf Portfolioebene sollen mindestens 85 Prozent der Mieterträge von Supermarkt-/Lebensmittelmietern stammen.

Der geografische Investmentfokus liegt nach dieser ersten Transaktion in Dänemark auf Benelux und Frankreich und wird ergänzt um Südeuropa (Italien, Spanien, Portugal), Großbritannien und Irland sowie Deutschland und Österreich. Die vorgesehene Deutschland-Allokation ist mit maximal 15 Prozent eher gering. Hintergrund ist, dass sich der Fonds primär an deutsche institutionelle Investoren richtet, die oftmals bereits in vergleichbare Produkte mit einem Deutschlandfokus investiert sind und eine Diversifikation ins europäische Ausland anstreben. Die Zielgröße des Fonds liegt bei mindestens 750 Millionen Euro bei einer Fremdkapitalquote von maximal 50 Prozent.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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