Luftaufnahme eines Basketballplatzes neben Gebäuden mit Dachbegrünung und Solarpanelen.
Gründach mit Photovoltaik: Die Kombination aus Begrünung und Solarenergie steigert Effizienz, schützt das Stadtklima und schafft neue Nutzungsperspektiven für urbane Dachflächen. (Quelle: Pixabay)

2026-01-15T07:39:39.895Z Dachflächen als Schlüssel für die urbane Energiewende

Dächer bieten enormes Potenzial für PV, Mieterstrom und Klimaanpassung – und werden zur tragfähigen Renditequelle. Ein Meinungsbeitrag von Cecil von Croy, Mitgründer und CEO von ALVA Energie.

Auf den Dächern deutscher Städte liegt eines der größten Ausbaupotenziale für die Energiewende. Gerade in Städten bieten Flach- und Steildächer sofort verfügbare Flächen für Energie- und Klimaanpassung. Nach Berechnungen des Fraunhofer ISE schlummert auf deutschen Dächern ein technisches PV-Potenzial von rund 560 Gigawattpeak – ein Vielfaches der heute installierten Leistung. Bereits jetzt befindet sich etwa zwei Drittel der bundesweiten Photovoltaik-Kapazität auf Dächern. Rund 3,3 Millionen Dachanlagen liefern zusammen etwa 57 Gigawatt Strom. Das zeigt, wie wirkungsvoll der Hebel Dach schon heute ist und wie viel Reserve noch ungenutzt bleibt.

Geschäftsmodelle für den Bestand

Kaum ein Ort ist schneller aktiviert als das Dach: Strom entsteht dort, wo er verbraucht wird. Für Mehrfamilienhäuser und Quartiere gibt es bewährte Geschäftsmodelle. Geförderter Mieterstrom senkt die Kosten für Haushalte, weil Netzentgelte, Stromsteuer und weitere Umlagen auf den vor Ort erzeugten Anteil entfallen. Der Arbeitspreis darf per Gesetz...

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zuletzt editiert am 15. Januar 2026