Nachdem Tina Reuter im April zur Deutschlandchefin von Cushman & Wakefield bestellt wurde, gibt es nun Veränderungen in der Unternehmensstruktur.
Das Immobilienberatungsunternehmen Cushman & Wakefield führt in Deutschland ein neues organisatorisches Modell ein, um die Kundennähe zu verbessern. Die im April zur Deutschlandchefin ernannte Tina Reuter betont die Bedeutung serviceübergreifender Beratungslösungen.
Die Neuaufstellung basiert auf drei zentralen Säulen: Stärkung der Sektoren, optimierte Marktabdeckung und gezieltere Kundenbetreuung. Die Sektoren Büro, Wohnen & Healthcare, Logistik & Industrie, Einzelhandel sowie Specialist Markets werden durch spezialisierte Teams betreut, was eine fokussierte Ausrichtung auf Markttrends ermöglichen soll.
Zentrale Verantwortlichkeiten wurden neu festgelegt: Simon Jeschioro leitet nun zusätzlich zu Specialist Markets auch Capital Markets & Investment Advisory, Pierre Nolte verantwortet das Leasing über alle Assetklassen hinweg.
Deutschland wird in fünf Regionen (Nord, Ost, West, Mitte, Süd) unterteilt, um die regionale Marktexpertise zu stärken. Regionalmanager bündeln vor Ort die Sektoren- und Serviceaktivitäten.
Analyse-Phase abgeschlossen
Reuter betont, dass die neue Strategie auf eine gezielte Kundenbetreuung ausgerichtet ist, um den exakten Bedarf von Unternehmen und Investoren zu erfüllen. Dr. Michael Thiele wird in diesem Zuge als Verantwortlicher für das Client Management bestätigt.
Mit der Umstrukturierung schließt C&W die Analyse-Phase ab und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in operative Aktivitäten um. In Folge dieser Veränderungen sollen zu gegebener Zeit weitere Ernennungen veröffentlicht werden.
Gleichzeitig führe das Unternehmen Gespräche mit einigen Mitarbeitern „in ausgewählten Rollen“ über deren Zukunft. Insidern zufolge muss etwa Christian Lanfer gehen, der seit rund fünf Jahren Head of Office Agency für Deutschland in Frankfurt und Mitglied des deutschen Exekutivkomitees war – aktuell habe er sich eine „persönliche Auszeit“ genommen, heißt es.
