Cube Real Estate hat ein gut 25.000 Quadratmeter großes Grundstück in Leverkusen-Opladen erworben. Es grenzt direkt an den zukünftigen Campus der TH Köln.
Die TH Köln will dort in den kommenden Monaten mit dem Neubau ihres Leverkusener Campus beginnen. In zwei Projektphasen plant der mittelständische Projektentwickler, Anlagen zur Wohn-, Büro- Gastronomie- und Sportnutzungen zu errichten. Das Grundstück teilt sich auf in eine 20.000 Quadratmeter große ehemalige Ausbesserungshalle, künftig „Cube Factory 577“ genannt. Der gegenüberliegende, gut 5.500 Quadratmeter umfassende zweite Bauabschnitt „Cube Offices 574“ beinhaltet die Revitalisierung bestehender Bürogebäude.
Ursprünglich von der Deutschen Bahn als Ausbildungswerkstatt und Verwaltungsgebäude genutzt, plant Cube nun die Entwicklung zu loftartigen Büros. Diese werden kernsaniert, wobei die rustikale Kubatur bestehen bleiben soll und mit neuen, modernen Elementen kombiniert wird. Die Planungs- und Baumaßnahmen der Bürogebäude „Cube Offices 574“ beginnen in Kürze. Um die Entwicklung der ehemaligen Ausbesserungshalle anzustoßen, führt Cube nach eigenen Angaben vorab intensive Gespräche mit der Stadt, den Ämtern, der Wirtschaftsförderung und der städtischen Entwicklungsgesellschaft. Ziel sei es, die bauleitplanerische Maßnahme Hand in Hand mit allen Beteiligten vorzubereiten, um möglichst alle Interessen zu berücksichtigen.
Das Stadtplanungsbüro Ulrich Hartung aus Bonn wird das gesamte Projekt und insbesondere die bauleiplanerischen Maßnahmen begleiten. Das Architekturbüro Rotterdam Dakowski wird mit der Umgestaltung und Planung der Bürogebäude entlang der Werkstättenstraße „Cube Offices 574“ betraut. Bei der Vermarktung und Vermietung des Areals soll darüber hinaus der Leverkusener Wirtschaftsförderung eine zentrale Rolle zukommen.
