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Visualisierung des Objekts (Bild: Delta/ Quadrant4)

Projekte 2021-04-26T00:00:00Z Cradle-to-Cradle-Lagerhaus für Levi Strauss geplant

Auf dem Grundstück des Industrieparks "Große Heide Wulfen" bei Dorsten will die Delta Development Group das grünste Distributionszentrum Deutschlands realisieren.

Das geplante "Positive Footprint Wearhouse" soll die deutschlandweit erste Logistikfläche werden, die dem Nachhaltigkeitsanspruch Cradle-to-Cradle entspricht. Mit Drees & Sommer in der Projektsteuerung, Bremer Bau als Generalunternehmer, dem Architektenteam von Quadrant4 und European Logistics Real Estate Partners als Finanzpartner will Delta mit dem Objekt ein Zeichen für zukunftsorientiertes Bauen setzen.

Circa 70.000 Quadratmeter soll die neue Logistikimmobilie auf dem revitalisierten Bergbaustandort umfassen, die der Modemarke Levi Strauss ab 2023 für eine Mietdauer von 20 Jahren als Distributionszentrum dienen wird. Dabei zeichnet sich das Fullfillment Center vor allem durch den innovativen Cradle-to-Cradle (kurz: C2C) Ansatz aus. Dieser beschreibt eine zirkuläre Bauweise, die auf den Prinzipien der Wiederverwertung, Ressourcenschonung und Abfallreduktion basiert und das Ziel verfolgt, den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten.

Ganz im Sinne des C2C-Ansatzes sollen jegliche Baumaterialien des Gebäudes auf Wiederverwertung ausgelegt und in einer Material-Datenbank erfasst werden. Am Ende der Nutzungsperiode ermöglicht eine spezielle architektonische Verwendung die problemlose Trennung nach Materialtyp.

Auf Grundlage des sogenannten „Human Centered Designs“ soll das Objekt auf sozialen Austausch und Inspiration ausgelegt und mit Gemeinschafts- und Grünflächen ausgestattet werden. Zudem soll die Immobilie über einen Dachgarten verfügen, der sowohl zur Aufrechterhaltung der Biodiversität als auch als Sammelstelle und Kläranlage des gebäudeinternen Wasserkreislaufs vorgesehen ist.

„Bereits seit 2003 folgen wir bei Delta fast ausschließlich dem C2C-Leitbild und rücken so konsequent die Zukunft des Planeten in den Fokus unserer Projekte. Nachhaltigkeit, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit stellen dabei stets eine untrennbare Einheit dar“, erklärt Edwin Meijerink .


zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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