Finanzierung 2017-04-06T00:00:00Z Consus Commercial will an die Börse

Der Immobilieninvestor aus Leipzig will noch diesen Monat in den Freihandel der Münchener Börse. Publity-Chef Olek größter Aktionär. Deal-Pipeline von 1,5 Milliarden Euro.

Die Consus Commercial Property AG plant, vorbehaltlich der Zustimmung der Börse München, die Erstnotiz ihrer Aktien voraussichtlich am 13. April im Freiverkehr der Börse München im Handelssegment "m:access". Bereits im Vorfeld zur Börsennotierung hatte der Immobilieninvestor, der deutsche Büroimmobilien kauft und verkauft, eine Bezugsrechts-Kapitalerhöhung mit anschließender Privatplatzierung bei ausgewählten Investoren abgeschlossen. Dabei platzierte Consus insgesamt 2.200.000 Aktien zu einem Preis von 15 Euro.

Thomas Olek, Gründer und Hauptaktionär der Publity AG, die auch das gesamte Asset Management für Consus im Auftrag übernimmt, ist über seine Vermögensverwaltung ebenfalls Aktionär der Consus. Er hat sich als größter Einzelaktionär mit einer Beteiligung von mehr als 25 Prozent zu einer Haltefrist von 18 Monaten verpflichtet, ebenso der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Jochen Barthelmäs.

Deal-Pipeline von 1,5 Milliarden Euro
Consus will seinen Immobilienbestand mit Objektgrößen zwischen zehn und 25 Millionen Euro mit hoher Geschwindigkeit aufzubauen. Der Fokus liegt dabei auf dem Segment „Value-add“. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren zu einem der maßgeblichen börsennotierten Büroimmobilien-Investoren in Deutschland aufsteigen. Eine entsprechende Dealpipeline in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro ist bereits aufgebaut. Erste Gewerbeimmobilien mit einem Marktwert von mehr als 200 Millionen Euro wurden gekauft.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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