Der bisherige Berliner Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, soll auf den Senatorenposten aufrücken.
In ihren Koalitionsverhandlungen in Berlin haben sich SPD und CDU auf die Besetzung des Postens des Stadtentwicklungs-Senators geeinigt. Designiert wurde der SPD-Politiker Christian Gaebler. Er ist seit Dezember 2021 Staatssekretär für Bauen und Wohnen in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Zuvor war er Chef der Staatskanzlei. Der gebürtige Berliner Jahrgang 1964 ist Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Verkehrswesen. Gaebler wird damit Nachfolger von Andreas Geisel (SPD).
Erste Reaktionen auf diese Personalie gibt es bereits. „Christian Gaebler ist vom Fach, dabei aber gleichzeitig breit aufgestellt und pragmatisch. Vor allem ist er bestens mit der Verwaltung, ihren Strukturen und ihrem Reformbedarf vertraut. Deshalb ist er mit Blick auf die beiden aus unserer Sicht dicksten Bretter der noch verbleibenden Legislatur die richtige Wahl: die Umsetzung der Verwaltungsreform, die die Abläufe im Ergebnis deutlich beschleunigen und verschlanken muss", teilt Maren Kern, Vorständin des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., mit.
Der zweite Punkt ist „der Bau von leistbarem Wohnen sowie die energetische Modernisierung des Bestands, der deutlich vorangebracht werden müssen. In diesem Sinne gilt es jetzt, die großen Entwicklungsgebiete zügig voranzubringen, die Landesförderprogramme zu überarbeiten, die Berliner Wohnungsgenossenschaften zu stärken und die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften bei der Bewältigung ihrer zentralen Herausforderungen Neubau, Zukauf und Klimaschutz zu unterstützen", so Kern.
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