Fay Projects hat den Büroteil des "Johannis-Quartiers" an Hannover Leasing verkauft. Der 14.200 Quadratmeter und 300 Stellplätze umfassende Neubau soll im Herbst 2021 bezugsfertig sein.
Alleiniger Mieter der rund 13.900 Quadratmeter umfassenden Büroflächen ist der regionale Energieversorger Eins Energie in Sachsen. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren. Die Vermietung von zwei kleineren Einzelhandelsflächen mit insgesamt rund 300 Quadratmetern im Erdgeschoss ist für das laufende Jahr geplant.
Die Immobilie wird die Nachhaltigkeits-Zertifizierung „DGNB Gold“ erhalten. Der Kaufpreis liegt im oberen zweistelligen Millionenbereich. Als Berater waren Pinsent Masons für die Corestate-Tochter Hannover Leasing sowie Bornheim und Partner für Fay tätig. Als Maklerunternehmen beratend tätig waren Engel & Völkers Commercial, Sachsen/Sachsen-Anhalt.
Das Johannis-Quartier entsteht auf dem 5.700 Quadratmeter großen Grundstück an der Bahnhofstraße Ecke Johannisplatz in Zusammenarbeit mit Tchoban Voss Architekten NL Dresden und dem Bauunternehmen Köster NL Chemnitz.
„Der Verkauf an eine Kapitalanlagegesellschaft bestätigt das weiterhin hohe Interesse von institutionellen Investoren in den A-Lagen von B- und C-Standorten und ist mithin auch Teil unserer Investitions- und Entwicklungsstrategie“, sagte Wolfgang Heid , Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung von Fay Projects. „Mit dem Johannis-Quartier haben wir überdies einen wichtigen architektonischen Akzent in der künftigen europäischen Kulturhauptstadt gesetzt.“
Thomas Frank , Geschäftsführer von Fay Projects und technischer Projektleiter des Bauvorhabens sieht gute Voraussetzungen, dass Chemnitz als europäische Kulturhauptstadt viele Besucher und langfristig weitere Unternehmen anziehen kann: „Das Johannis-Quartier ist ein Schlüsselprojekt der Chemnitzer Innenstadtentwicklung und wir sind sehr froh und dankbar, dass wir lokale namhafte Unternehmer und Unternehmen für unser Bauprojekt gewinnen konnten“, sagt Frank. „Der an die Fußgängerzone angrenzende zentrale Standort mit dem benachbarten Hotel ist sehr gut an die private und öffentliche Verkehrsinfrastruktur angebunden.“
