Der Publikumsfonds Catella MAX, der in unterschiedliche Assetklassen in München investiert, nimmt keine Anteile mehr zurück.
Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Catella hat mit Wirkung zum Ablauf des 13. Oktober 2026 die Verwaltung des Immobilien-Sondervermögens Catella MAX gekündigt. Das bedeutet, dass die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen an dem Sondervermögen dauerhaft ausgesetzt sind. Der Fonds bleibt zunächst bestehen, das bestehende Immobilienportfolio wird in den kommenden Jahren jedoch schrittweise veräußert. Die Erlöse aus den Veräußerungen werden - abzüglich der zurückzuzahlenden Darlehen, der Verbindlichkeiten und weiteren noch von dem Fonds zu tragenden Kosten - sukzessive und gleichmäßig an alle Anleger des Catella MAX entsprechend ihrem Beteiligungsverhältnis verteilt.
Als Begründung nennt Catella, dass der MAX - wie andere deutsche Immobilienfonds - Mittelabflüsse verkraften musste. „Mit einer nachhaltigen Rückkehr der Mittelzuflüsse ist nicht zu rechnen. Bei einer Fortführung müsste die notwendige Liquidität zunehmend durch Immobilienverkäufe generiert werden. Der schwache Transaktionsmarkt mit begrenzter Liquidität erschwert solche Verkäufe“, teilt Catella mit.
Die geordnete Abwicklung ermögliche es nun, die Immobilien schrittweise und ohne unmittelbaren Verkaufsdruck zu veräußern. Der Fonds könne geeignete Marktfenster nutzen und auch Liquidität gezielt für Maßnahmen im Asset Management einsetzen, die einen späteren Verkauf unterstützen.
Der Fonds ist in bestehende Wohnanlagen der mittleren Preiskategorie und in Neubauvorhaben im Wohnsektor in attraktiven Stadtteilentwicklungen investiert. Zudem bilden kleinere und mittlere Büroimmobilien in guten Lagen mit mittleren bis gehobenen Standard und möglichst kleinteiliger Vermietbarkeit einen Fokus des Fonds. Innerstädtische Einzelhandelsflächen, gegebenenfalls auch mit Restrukturierungs- und Nachvermietungsbedarf, sowie andere Nutzungen ergänzen die sektorale Diversifizierung.
Um liquide Mittel zu generieren, verkaufte der Fonds auch bisher schon Immobilien. Zuletzt wurde das „Park View“, ein Wohn- und Geschäftshaus in München-Schwabing, verkauft. Alle Investoren werden von dem durch den Verkauf erzielten Liquiditätszufluss profitieren und wirtschaftlich durch gleichmäßige Auszahlung daran teilhaben.
eine durchschnittliche jährliche Wertentwicklung von 5,1 Prozent. Damit übertraf er das Renditeziel von jährlich vier bis fünf Prozent, das bei der Fondsauflage im Jahr 2010 genannt worden war.[
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