Die Berliner Capital Bay hat die ehemalige Tetra Pak- und die benachbarte Underberg-Betriebsstätte mit insgesamt mehr als 80.000 Quadratmetern Grundstücksfläche in Berlin-Heiligensee erworben.
Capital Bay entwickelt das direkt am Nieder-Neuendorfer See gelegene Areal im Joint Venture mit der CKV Vermögensverwaltung GmbH (CKV), dem Initiator dieser Projektentwicklung. Der Erwerb erfolgte als Asset und Share Deal. Capital Bay und CKV wollen gemeinsam mit der Stadt Berlin Baurecht für freifinanzierten und sozialen Wohnraum schaffen.
Die bestehenden Mietverträge beider Liegenschaften enden im Jahr 2018. Bis dahin soll eine Änderung des geltenden Baurechts erwirkt sowie die städtebaulichen Voraussetzungen für bis zu 1.200 Wohneinheiten geschaffen werden. Für die Übernahme von 25 Prozent der potenziellen Wohnfläche für den öffentlichen/sozialen Wohnungsbau - wie von der Stadt Berlin festgelegt - haben nach Unternehmensangaben bereits erste Gespräche mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag stattgefunden.
Die beiden Grundstücke befinden sich in einem ausschließlich von Wohnungsbau geprägtem Umfeld und grenzen unmittelbar an ein Landschaftsschutzgebiet und an das Ufer des Nieder-Neuendorfer Sees. Der Autobahnanschluss zur A111 ist nur zwei Kilometer entfernt, der S-Bahnhof Heiligensee sowie die Bushaltestelle sind fußläufig erreichbar. Bei den Vertragsverhandlungen wurden Capital Bay und CKV durch die Kanzlei Jung & Schleicher Rechtsanwälte, Berlin begleitet.
