US-Investor Starwood will sowohl Aktien der CA Immo als auch der Immofinanz übernehmen. Beide hatten ihren Zusammenschluss Anfang des Jahres abgeblasen. Die Immofinanz wehrt sich gegen Starwood.
Für die Aktionäre der CA Immo sind es aufregende Zeiten. Der US-Investor Starwood möchte 26 Prozent aller Aktien übernehmen und hat dafür bereits ein Angebot über 27,50 Euro vorgelegt. Dieses Angebot gilt weiterhin und wurde noch einmal um zwei Wochen bis 30. Mai verlängert.
Starwood hat außerdem ein Angebot für fünf Prozent der Aktien der österreichischen Immofinanz vorgelegt. Laut Medienberichten wären beide Offerten zusammen rund 800 Millionen Euro schwer, davon 100 Millionen für die Immofinanz-Aktien.
Die ursprüngliche geplante Zusammenlegung von CA Immo und Immofinanz war Anfang des Jahres geplatzt. Deshalb prüft die Immofinanz den Verkauf ihrer CA Immo-Beteiligung in Höhe von 26 Prozent. Noch ist hier das Ende offen. Ebenso wie beim Starwood-Angebot für die CA Immo-Anteile. Der Vorstand hat (bislang) noch keine Empfehlung für seine Aktionäre ausgesprochen. „In finanzieller Hinsicht muss jeder Aktionär auf der Basis seiner eigenen Anlagestrategie und seiner individuellen Einschätzung von Chancen und Risiken des weiteren Geschäftsverlaufs der CA Immo eine Entscheidung über die Annahme oder Nichtannahme des Angebots treffen", teilte der CA Immo-Vorstand am Freitag mit.
Das Angebot von Starwood an die Immofinanz-Aktionäre läuft ebenfalls bis 30. Mai. Heute Nachmittag hat der Vorstand den Aktionären empfohlen, das öffentliche Teilangebot in Höhe von 2,10 Euro je Aktie nicht anzunehmen.