In Planung ist ein neues Quartier mit 180 Wohnungen.
Für das Bundeswehrhochhaus in der Falkenstraße haben die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die Gewoba einen Kaufvertrag unterzeichnet, damit hier bezahlbare Wohnungen entstehen können. Mit demselben Ziel hatte der Senat in der vergangenen Woche für ein Grundstück an der Kleinen Weser neben der Scharnhorstkaserne in Huckelriede eine Entwicklung gebilligt und beschlossen, das Erstzugriffsrecht der Stadt auf die Gewoba zu übertragen. Die zuständigen Gremien im Hause der Gewoba haben auch diesem Vorhaben jetzt zugestimmt.
Nach dem aktuellen Stand der Planung können in dem neuen Quartier 180 Wohnungen im Hochhaus, aber auch im beabsichtigen Neubau entstehen. Insbesondere sollen 112 öffentlich geförderte Wohnungen entwickelt werden. Die Erdgeschosse der Gebäude sollen Gewerbe und quartiersbezogenen Einzelhandel aufnehmen.
Neues Wohnquartier an der Kleinen Weser
An der Kleinen Weser neben der Scharnhorstkaserne kann die Gewoba nach dem Senatsbeschluss der vergangenen Woche unter Voraussetzung der noch ausstehenden Befassungen der Baudeputation und des Haushalts- und Finanzausschusses voraussichtlich rund 25.000 Quadratmeter Bauland für rund drei Millionen Euro erwerben. Nach ersten Planungen wird die Gewoba hier ein neues Quartier mit etwa 270 bis 300 Wohnungen errichten, 30 Prozent davon öffentlich gefördert. Auf 1.500 Quadratmetern soll es Platz für Baugemeinschaften geben.