SPONSORED CONTENT: In Sachen Internetgeschwindigkeit hängt Deutschland international hinterher. Als positive Ausnahme hat sich eine Ruhrgebietsstadt allerdings echte Standortvorteile verschafft. Bochum ist bald die schnellste Stadt des Landes.
Noch in diesem Jahr können die meisten Bochumer so schnell im Internet surfen, wie in keiner anderen deutschen Stadt. „Gigabit-City Bochum“ heißt das Projekt, das die Ruhrgebietsstadt mit bis zu 1.000 Mbit/s im Download zum digitalen Leuchtturm macht. Ansonsten ist Deutschland nicht gerade für schnelles Internet bekannt. Länder wie Südkorea, Norwegen oder Schweden sind da um einiges flotter unterwegs.
Schnelles Internet als wichtiges Standortkriterium
Bochum hat erkannt, dass schnelles Internet längst einer der wichtigsten Standortvorteile für Städte und Kommunen ist. „Das Gigabit-City Projekt ist spannend für das gesamte Ruhrgebiet. Highspeed-Internet spricht für den Wirtschaftsstandort und ist zukunftsgewandt. Wir wollen so Unternehmen, Fachkräfte und Studenten aus ganz Deutschland anziehen“, sagt Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum.
Gerade für Gewerbetreibende ist schnelles Internet eine oftmals entscheidende Anforderung. Industrie 4.0 ist in diesem Zusammenhang ein entscheidendes Stichwort. Schließlich werden Unternehmen immer digitaler und sind zunehmend auf stabile und leistungsfähige Internetverbindungen angewiesen. Das bedeutet für Städte und Kommunen, die oftmals unter einstelligen Megabit-Geschwindigkeiten ächzen, dass sie im Wettbewerb um Arbeitsplätze und Bewohner abgehängt werden.
Pluspunkt auch für Wohnungsunternehmen
Dabei zeigt die Gigabit-City Bochum, dass es auch anders geht. Durch die Nutzung der bestehenden Infrastruktur von Unitymedia können Bestandsgebäude langfristig für die Herausforderungen der digitalen Zukunft fit gemacht werden. Gleichzeitig werden Neubaugebiete direkt an Glasfaser angeschlossen – das Übertragungsmedium der Zukunft. Darüber freuen sich auch die Wohnungsunternehmen in der Stadt: „Rund 13.000 Wohnungen der VBW werden Zugang zum Internet in Gigabitgeschwindigkeit haben“, sagt Norbert Riffel, Geschäftsführer der VBW Bochum.
Die Initiative Gigabit-City Bochum wird durch finanzielle Fördermittel von Bund und Land sowie von Unitymedia getragen. Genutzt werden in Zukunft die bestehende COAX-Glasfaser-Infrastruktur von Unitymedia und der neue Übertragungsstandard DOCSIS 3.1 – die Grundlage für eine zukunftssichere Versorgung mit notwendiger Bandbreite und die Nutzung von Gigabitgeschwindigkeit.
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